Dienstag, 6. Juni 2017

Schoko-Nusskuchen mit Zucchini (fruktosearm)


























Halli-hallo!

Nach ein paar Wochen Lernerei, habe ich meine Prüfungen zwar noch nicht durch, aber zumindest den größten Teil hinter mich gebracht. Es kribbelt mir schon so lange in den Fingern, euch einen extrem leckeren Kuchen vorzustellen.

Sonja von the whitest cake alive ist seit Beginn meines Blogs, vor über 5 Jahren, meine Freundin. Wir haben uns über das Bloggen kennengelernt. Wir haben nicht nur den gleichen Namen, sondern auch extrem viele gemeinsame Interessen und Charaktereigenschaften. Normalerweise sagt man ja immer, dass man sich mit einem nicht so gut versteht, der einem so verflucht ähnlich ist wie man selbst, aber in unserem Fall ist es wie Arsch auf Eimer. :)


























Seit ich Sonja kenne, befasse ich mich ab und zu mal mit dem Thema Fruktoseintoleranz, weil sie leider unter dieser Unverträglichkeit leidet. Ich selbst habe leider auch so einige Klopper, die mein Leben begleiten. Laktoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Histaminintoleranz, Haselnussallergie (angeblich, davon merke ich nur nichts), jede Menge Pollen, Gräser, Hausstaub und Hunde- Katzenhaar. Oh man, wenn ich das selbst so lese, wird mir schlecht. Allerdings bin ich stolz darauf, wie gut ich das alles im Griff habe. Ich kann zwar nicht immer so frei essen wie andere, die sich mal im Fußballstadion ne Stadionwurst reinpfeifen, aber wenn man schon so lange damit lebt, weiß man einfach was geht und was nicht. Oh man, jetzt träume ich von der Stadionwurst. Mhhmm... Krakauer! 

So auch bei Sonja. Fast in jedem Lebensmittel findet man Fruktose. Nun war es mir aber besonders wichtig darauf zu achten, was sie essen kann, denn sie wollte mich in Düsseldorf besuchen kommen. Durch viel Lesen und über Gespräche mit ihr, wusste ich, dass sie Zucchini und einige Nüsse gut verträgt. Allerdings brauchte ich eine Alternative zum Haushaltszucker. Traubenzucker oder Getreidezucker kam in dem Fall für sie in Frage. Über Traubenzucker hatte ich schon im Vorfeld gelesen, dass er schnell beim Backen im Teig verbrennt. Also wusste ich, dass ich aufpassen und auf die Temperatur und den Backvorgang achten muss.

Das Kuchenrezept habe ich also ganz speziell für Sonja ausgearbeitet, weil ich alles reinpacken wollte was sie verträgt und auch mag. 

Insgesamt war es eine neue Erfahrung mit Traubenzucker zu backen, weil der Teig Anfangs eine andere Konsistenz hatte, aber es machte für mich persönlich geschmacklich kaum bis keinen Unterschied zum Haushaltszucker.






Ihr benötigt:
330g Traubenzucker
150g Butter, Zimmertemperatur
3 Eier, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
1 Msp. Zimt
210 ml Milch
210g Zucchini
150g Walnüsse

125g Haselnüsse

60g Back-Kakao
90g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Zum Bestreuen:
Back-Kakao

Springform: 22cm (geht natürlich auch mit anderen Größen. Dann bitte andere Backzeit beachten!

Ofen vorheizen auf 170 °C Ober- Unterhitze

-Zucchini fein! raspeln
-Walnüsse und Haselnüsse grob mahlen
-Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz vermischen

Zuerst die Butter mit dem Traubenzucker aufschlagen. Dafür nutze ich meinen Handmixer. Ihr könnt natürlich auch die Küchenmaschine nutzen. Für einen Rührteig verwende ich eigentlich immer den Handmixer. Ihr werdet sehen, dass sich der Traubenzucker anders verhält als Haushaltszucker, aber das ist völlig egal, denn der Kuchen wird ein Träumchen. Nun gebt ihr nach und nach die Eier hinzu, dann die Milch und nun das Mehlgemisch. Bitte mixt es nur ganz kurz unter, bis das Gemisch gerade so im Teig verteilt ist. Den Rest unterhebt ihr mit einem Teiglöffel. Die geraspelten Zucchini machen den Teig nochmal richtig saftig. Diese unterhebt ihr als nächstes und am Schluss die grob gemahlenen Nüsse. Schon seht ihr einen luftig, lockeren Teig, der richtig toll nach Schoko und Nuss duftet. 

Ich habe den Teig in eine 22cm Springform gegeben. Dadurch dass er sehr saftig ist, wenn er fertig ist, würde ich ihn nicht in einer Gugelhupfform backen. Die Springform habe ich mit Magarine ausgefettet und mit Mehl bestäubt. 

Da Traubenzucker schneller verbrennt, zumindest habe ich es so gelesen, habe ich ihn auf 170 Grad gebacken. Er stand immer unter vollster Beobachtung. Das ist mir persönlich immer ganz wichtig, gerade bei Sachen, die ich vorher noch nicht ausprobiert habe. So dauerte der Kuchen ca. 1 Stunde und 20 Minuten bis er fertig war. Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, seht ihr dass er fertig ist. Wichtig dabei ist, dass ihr dabei die Mitte fokussiert, da diese am längsten dauert bis sie gar ist. 

Ich habe den Kuchen nach dem Backen aus der Form genommen, den Boden gelöst und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Oben drüber habe ich etwas Back-Kakao gesiebt, weil ich den herben Geschmack sehr gerne mag. 

Der Kuchen hält sich mehrere Tage frisch und saftig. Ich habe in meiner Glaskuchenplatte mit Glashaube aufbewahrt. 

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!


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