Montag, 27. Februar 2017

Laugengebäck 2.0



Nachdem ich meine alten Blogposts mal so durchgeschaut hatte, musste ich doch sehr lachen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Oreo-Cheesecake oder die Zucchinis schöner finde, was sagt ihr? 

Nein, mal ganz im Ernst, ich musste lachen und gleichzeitig dachte ich, dass ich es toll finde, was mein Blog nach 5 Jahren für eine Geschichte erzählt. Anhand der Bilder kann ich eine Entwicklung feststellen und das macht mich schon stolz. Meine Einstellung zum Bloggen bleibt nach wie vor gleich: Nach wie vor poste ich etwas, wenn ich Zeit und Lust habe. Ich setze mich nicht unter Druck und mache dann etwas, wenn mir danach ist.  



Nachdem ich mich mal durch meine alten Rezepte gewuselt habe, dachte ich mir schon mehrmals, alles mal etwas aufzufrischen. So stieß ich auf das Rezept vom Laugengebäck und erinnerte mich gerne daran zurück, als ich es relativ häufig gebacken hatte. Es geriet über die Jahre völlig in Vergessenheit, dabei ist es so einfach und so lecker!


























Also nahm ich meine Küchenmaschine aus dem Schrank, kaufte Natron und Hefe, den Rest hatte ich zu Hause und legte los.

Für ca. 8 Brötchen braucht ihr:

500g Mehl (ich nehme dafür gerne Typ 550, geht aber auch 405er)
1 Würfel Hefe
50g flüssige Butter
250ml lauwarme Milch
1 Prise Zucker
1,5 TL Salz
50g Natron
1300ml Wasser

Zum Bestreuen wahlweise:
- grobes Salz
- Sesam
- Mohn
- es gibt vielfältige Möglichkeiten

Und jetzt geht es ganz flott, versprochen!

Zuerst rührt ihr die Butter mit der lauwarmen Milch in einer großen Schüssel zusammen, gebt den Zucker dazu und bröselt die Hefe hinein. Ich nehme dafür immer direkt meine Schüssel von der Küchenmaschine, rühre aber zuerst mit dem Schneebesen per Hand, die oben genannten Dinge.

Jetzt lasse ich die Flüssigkeit ca. 10 Minuten stehen. Ihr werdet schnell erkennen, dass die Hefe ordentlich arbeitet. Es fängt nämlich an zu blubbern. Oben seht ihr dann schon einige kleine Blasen. Genau so soll das auch sein! :)

Nun kommt der Knethaken zum Einsatz. Ihr könnt natürlich auch mit der Hand kneten, oder mit dem Handmixer und den beiden Knethaken. Das Mehl gebt ihr in die Milch-Hefemischung und knetet einen wunderbaren, geschmeidigen Teig daraus. Ihr braucht wirklich keine weitere Flüssigkeit oder weiteres Mehl dazu geben. So wie die Angaben sind, ist es genau richtig! :)


























Der Teig sollte jetzt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Wundert euch nicht, er wird doppelt so groß! :) Kurz vor dem Ende der Ruhezeit, gebt ihr das Natron in 1300ml Wasser und kocht es auf. Ich nehme dafür einen etwas breiteren Topf, so habe ich die Möglichkeit mind. 3 oder 4 Brötchen auf einmal in
die Lauge zu geben.

Ihr nehmt also den Teig, formt daraus Brötchen, Zöpfe, Baguettes.... wie ihr mögt, und gebt immer ca. 3 bis 4 Teiglinge in die kochene Lauge. Nach ca.20 Sekunden dreht ihr das Gebäck einmal um und lasst es wieder 20 Sekunden darin, danach nehmt ihr es mit einer Schaumkelle raus und gebt es auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich habe kleine Schlitze mit einem scharfen Messer oben rein geschnitten und sie direkt mit Salz, Sesam und Mohn bestreut. Ihr könnt auch Käse oder andere Dinge dafür nehmen.


























Die Teiglinge brauchen jetzt noch einmal eine Ruhezeit. Ich lasse sie noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Meine Hefeteige lasse ich meistens abgedeckt einfach in der Küche stehen. Manche Leute machen ja extra den Ofen auf ganz kleiner Temperatur an. Das halte ich in diesem Zusammenhang für nicht nötig. Zumal der Hefe auch nicht mit zu hoher Temperatur geholfen ist.

Während das Gebäck also das letzte Mal ruht, stelle ich kurz vor Ende der Zeit den Ofen auf 180 °Grad Umluft ein. Nach Ende der Ruhezeit/Gehzeit, schiebe ich das Gebäck für ca. 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Jeder Ofen backt anders, also kontrolliert bitte regelmäßig, ob es goldbraun ist. Wenn ihr von unten auf das Brötchen kopft und es hohl klingt, ist es fertig. Es ist wirklich alles einfacher als es klingt.

Absolut lecker, einfach und schnell gemacht! Ich kann euch das Rezept nur ans Herz legen! <3

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Dienstag, 21. Februar 2017

Kerniges Dinkevollkorn-Möhrenbrot


Durch meinen Vorsatz mich gesünder zu ernähren, habe ich gesunde Brotrezepte gesucht. Ich bin nämlich ein richtiger Brotesser. Ich kann nicht darauf verzichten. Wie macht ihr das? Esst ihr zum Frühstück eher Müsli? Oder ein Joghurt mit Obst? Ich esse am liebsten Brot mit Wurst oder Käse. Nun habe ich ein tolles Rezept bei Cookie und Co gefunden, was mich durch die tollen Zutaten sehr angesprochen hat. Ich habe mich aber dazu entschieden, einige Zutaten minimal abzuändern und von der Zubereitungsweise etwas anders zu gestalten. :) Nachdem ich das Brot zum ersten Mal probiert habe, war mir klar dass ich es jetzt öfters backen werde. Danke liebe Namensvetterin Sonja, für die tolle Inspiration!



Für 2 Brote

35g frische Hefe
20g Zucker
5g Olivenöl
560ml lauwarmes Wasser200g Joghurt 1,5% Fett
2 EL Apfelessig
500g Dinkelvollkornmehl
500g Weizenmehl 550
400g geschälte Möhren
40g Sesam
100g kernige Haferflocken
160g Sonnenblumenkerne
4 Tl Salz


Vorbereitung:

Die Möhren grob raspeln und zur Seite stellen.
Die Mehle mit dem Salz und den Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Sesam vermischen und zur Seite stellen.

2 Kastenformmen mit Backpapier auslegen

Ihr bröselt die Hefe in das lauwarme Wasser und gebt den Zucker und das Olivenöl dazu. Ihr verrührt alles langsam mit einem Schneebesen. So kann die Hefe schon einmal anfangen zu arbeiten. Ich lasse die Flüssigkeit so lange stehen, bis Bläßchen aufsteigen. Das dauert ca. 8 bis 10 Minuten.

Jetzt gebt ihr zuerst die Mehl-Körnermischung dazu und dann direkt das Joghurt, und den Essig und danach die geraspelten Möhren. Ich habe den Teig mit meiner Küchenmaschine hergestellt. Dafür habe ich den Knethaken verwendet. Der Teig wird ca. 5 Minuten gut durchgeknetet, bis er eine homogene Masse geworden ist. Er klebt etwas, aber das macht überhaupt nichts.

Ich habe für meine beiden Brote meine große Kastenform 30cm verwendet und meine kleine Kastenform 20cm. Ich habe den Teig mit nassen Händen in die Formen glatt gestrichen und mit Haferflocken, Sesam und Sonnenblumenkernen bestreut. Jetzt geht der Teig für 30 Minuten an einem lauwarmen Ort. 

Nach den 30 Minuten zieht ihr mit einem scharfen Messer einen Schnitt längst durch die Teiglinge und lasst sie ca. 35 Minuten gehen. Der Teig sollte nun ein wenig aufgegangen sein. 

Ihr gebt nun Wasser in eine feuerfeste Form, ich habe dafür eine Auflaufform aus Glas verwendet und stellt sie dann auf den Boden des Ofens. Nun schiebt ihr die Brote auf einem Gitter in die mittlere Schiene des Backofens und stellt ihn dann auf 200 Grad Ober- Unterhitze. 

Nach ca. 50 bis 60 Minuten sind die Brote fertig. Ich mache dann immer den Test, in dem ich das Brot aus der Form nehme und von unten auf den Boden klopfe. Klingt es hohl, dann ist es fertig. 
Bitte schaut regelmäßig in euern Ofen, da jeder anders backt. Holt bitte das Brot sofort aus der Form und lasst es auf einem Gitter vollständig auskühlen!!! 

Jetzt könnt ihr die Brote ein paar Tage lang total saftig, lecker genießen, oder ihr friert eins direkt ein. Das mache ich öfters, so habe ich immer etwas auf Reserve! Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Möhren in den Teig geben.

Übrigens schmeckt es mir getoastet am besten!!!!

Falls ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Samstag, 11. Februar 2017

Beeren-Cupcakes mit Vanillesahne 2.0


























Bisher sind mir nicht viele Menschen über den Weg gelaufen, die zu einem Cupcake nein sagen würden. Diese kleinen süßen Sünden... Sogar Herr F. mag sie (Er isst nicht so gerne süß). Aber seltsamerweise bereite ich sie total selten zu. Warum eigentlich? Gerade diese hier sind wirklich nicht sehr zeitaufwändig. Einfache Dinge sind eigentlich die, die ich am liebsten mag.

Wisst ihr wie ich meine? 

So habe ich einfach mal in meinem Rezepteordner herumgestöbert und dann kam mir die Idee, die Himbeer Cupcakes  neu zu interpretieren. So feilte ich an meinem Rezept. Auf den Bildern seht ihr mein Ergebnis, womit ich nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zufriedener bin, als mit meinem alten.



Grundsätzlich freue ich mich darüber, wenn ich mir ältere Blogposts ansehe und mit denen von heute vergleiche, da ich eine Entwicklung feststellen kann. Ich hatte eine Phase, wo ich alle alten Posts aus meinem Blog entfernen wollte, weil ich meine Bilder ganz schrecklich fand. Das hatte tatsächlich seine Gründe. Damals habe ich in einer sehr sehr dunklen Wohnung gewohnt und hatte mir Kunstlicht aufgestellt. Wenn ich an das Fotographieren zurück denke, könnte ich pausenlos mit dem Kopf schütteln. Es war nie so wie ich wollte. Inzwischen bin ich etwas geübter. Ich würde mich nie im Leben als super oder perfekt bezeichnen, aber es ist schon alles nicht mehr mit so vielen Fragezeichen in meinem Kopf und blödem Licht im Bild geprägt, wie früher. 

Zum Vergleich: -das sind die Cupcakes die ich vor ein paar Jahren gebacken habe!


Marc von bake to the roots hat ein super cooles Event ins Leben gerufen. Mit einem Klick auf den Link, könnt ihr alles darüber lesen: RE-CREATE - DAS BLOGEVENT Es geht darum, dass wir alte Blogposts neu kreieren, bzw. neu interpretieren. Ich habe schon ein paar teilnehmende Blogposts von Bloggern gesehen und war beeindruckt von den unterschiedlichen Bildern. Niemand war von Anfang an perfekt (perfekt ist eh niemand). Übung macht den Meister. Ich freu mich total über die Transparenz der Teilnehmer!


So, jetzt hab ich viel gequatscht, dabei wollte ich euch längst das neue Rezept zeigen, bzw. das, was ich daraus gemacht habe.

Für 24 Beerencupcakes braucht ihr:

150g Butter
Vanilleessenz
Salz
4 Eier
180g Zucker
75g Joghurt (geht auch mit Frucht, oder fettarm)
1 Tütchen Backpulver
200g gem. Mandeln
240g Mehl
5 EL Sprudelwasser
Ca. 600g TK Beerenmischung  (2 Hände voll tiefgekühlt lassen, den Rest auf einem Teller auftauen)

Für das Topping:

800ml frische Sahne (kalt)
110g bis 130g  Zucker (je nach Geschmack)
1 Vanilleschote
5 Tütchen Sahnesteif
2 Hände voll tiefgekühlte Beeren
etwas Pastenfarbe
etwas Glitzer

Zubehör:
*Muffinförmchen
*Sterntülle 13mm
*Einweg-Spritzbeutel
*Muffinform

Ofen vorheizen auf 180 °Grad Ober- Unterhitze

Die Butter solle Zimmertemperatur haben. Diese schlagt ihr mit dem Handmixer gut auf und gebt Salz, Zucker und Vanilleessenz dazu. Falls ihr keine Essenz habt, nehmt ihr Vanillezucker. (Ich habe immer alles selbstgemacht da! :)) Nun gebt ihr die Eier, die ebenfalls Zimmertemperatur haben sollten, nach und nach dazu, danach das Joghurt und das Sprudelwasser. Jetzt vermischt ihr das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver und gebt es in die Eiermasse. Bitte rührt mit dem Mixer nur so lange, bis die Trockenzutaten einigermaßen verrührt sind. Ich verwende ganz zum Schluss immer meinen Silikon- Teiglöffel, um den letzten Rest zu verrühren.


























Jetzt teilt ihr den Teig auf 24 Mulden einer Muffinform auf. Dafür braucht ihr dann natürlich 2 Muffinformen. Solltet ihr keine 2 besitzen, macht ihr jeweils 12 Muffins in einer Form nacheinander. Ich lege die Mulden immer mit Muffinförmchen aus, so bleibt am Ende nichts kleben und die Cupcakes haben ein schönes "Kleidchen" an! :) Wie ihr oben auf dem Bild seht, habe ich die aufgetauten Beeren abgetropft und auf dem jeweiligen Teig verteilt und etwas eingedrückt. Es geht auch, wenn ihr gefrorene Beeren darauf verteilt, aber die Backzeit dauert so länger und der Teig backt eben nicht gleichmäßig. Deshalb habe ich mir eben vorher die Beeren aufgetaut. Nun sollten die Törtchen für ca. 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen. Sobald sie Farbe bekommen, solltet ihr mit der Stäbchenprobe testen, ob der Teig gar ist.


























Ich nehme die Törtchen immer direkt aus dem Blech und stelle sie auf ein Kuchengitter, damit sie gleichmäßig abkühlen können. Ihr könnt währenddessen schon einmal die Vanillesahne vorbereiten, indem ihr die Sahne, mit dem Mark einer Vanilleschote, der Pastenfarbe (optional) und Zucker mit dem Handmixer oder einer Küchenmaschine aufschlagt. Sahnesteif gebe ich immer erst dann dazu, wenn die flüssige Sahne so langsam in den festen Zustand geht. Sollten die Törtchen noch nicht ganz abgekühlt sein, könnt ihr die Sahne noch einmal in den Kühlschrank stellen, ansonsten direkt in den Spritzbeutel mit Tülle füllen und auf die Törtchen spritzen. Ich mache das immer recht üppig, weil ich es nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich großartig finde. Am Schluss setzt ihr verteilt die Beeren drauf, die ihr im Tiefkühler zurück gelegt hattet und bestreut die Cupcakes noch mit Glitzer.

Die Cupcakes halten sich mind. 2 Tage im Kühlschrank ohne Probleme. Bei uns sind sieallerdings immer direkt am selben Tag gegessen! :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!

Montag, 6. Februar 2017

Klassisches Pesto mit Basilikum

Ich möchte dringend den Frühling zurück, mir reicht die Kälte und das unbeständige Wetter da draußen. Geht es euch auch so? Gestern habe ich tatsächlich ein paar Vögelchen am Abend zwitschern hören und hatte kurzzeitig das Gefühl, dass sich so langsam etwas tut. 

Ein paar Sonnenstrahlen tun nämlich gut, auch zu Hause in der Küche. Ihr wisst nicht wie man sie sich in die Küche holt? Ok, ich sag es euch. Ihr braucht nur ganz wenige Zutaten und zack, habt ihr sowas wie den Frühling frisch auf euerm Teller! Geht nicht? Na klar geht das! :)


























Ich gestehe, dass ich derzeit etwas beruflichen Stress habe, da ich kurz vor meinem Examen stehe, was mich nervlich etwas anstrengt. Schon in der Weihnachtszeit steckte ich in einer ziemlich anstrengenden Lernphase und musste mich durch viele Seiten Hausarbeit boxen. Mein Puffer ist meine Küche. So habe ich im Winter, in jeder freien Minute Kekse gebacken und im Moment backe ich viele Brote und zauber feine Gerichte um mich etwas abzulenken. So viele Bücher, so viele Ausarbeitungen..


























Zuletzt war ich ganz gespannt auf meinen *Philips Stabmixer den ich unbedingt ausprobieren wollte. In einer meiner liebsten Läden um die Ecke, liebäugelte ich wiedermal mit den tollen Kräutern, die mich bei jedem Einkauf anlächelten. Ich liebe ja frische Kräuter, denn die machen ein Essen zu etwas ganz Besonderem. Frische Kräuter geben oft den letzten Schliff in einem Gericht. So bekam ich unheimlichen Apettit auf Pesto. Mhmm... auf so ein richtiges, wie ich es in meinem Beruf als Köchin oft im Restaurant zubereitet habe. Durch den leistungsstarken Motor in meinem neuen Gerät von Philips wusste ich, dass nicht viel Arbeit auf mich zukommen würde, weil ich manchmal eben nicht so viel Zeit habe. 







 


















So gab ich alle Zutaten nach Bearbeitung zusammen und mixte mit dem Gerät, bis ich die Konsistenz hatte, die ich wollte. Das ging total schnell! Einfach herrlich..

Parallel kochte ich die Spaghetti und roch nach dem Umrühren immer wieder nebenan, an dem frischen Pesto, was ich gerade zusammen gemixt hatte. In der Küche stiegen so tolle Düfte auf.. Oh man.. ich fang schon wieder an zu sabbern, wenn ich daran denke. Ich verrate euch jetzt das Rezept, damit ihr sofort los rennen könnt, um euch die Zutaten zu besorgen und direkt loszulegen.


























Ihr braucht für 3 bis 4 Personen
500g Spaghetti (natürlich könnt ihr auch andere Nudeln nehmen)
50g Pinienkerne
35g Basilikum gezupft (2 kleine Töpfe)
70g Parmesan
1 asiatischer Knoblauch (je nach Geschmack)
Salz (je nach Geschmack)
100ml Olivenöl

Garnitur nach Geschmack
Ich hatte Avocado, Paprika, Parmesan, Basilikum und Gewürze


Die Pinienkerne geben noch tolleren Geschmack ab, wenn sie angeröstet sind. Dafür gebt ihr sie in eine Pfanne ohne Fett und schwenkt die Kerne immer wieder, damit sie nicht anbrennen, denn das geht schnell, wenn die Hitze erstmal da ist. Sobald die Pinienkerne eine goldene Farbe haben, stellt ihr sie auf Seite. 

Jetzt könnt ihr den Topf mit Wasser aufsetzen und sobald es kocht, salzen und die Spaghetti darin garen. Parallel gebt ihr den Basilikum, den Knoblauch, den Parmesan, das Olivenöl und die Pinienkerne zusammen in den Blender und mixt alles mit etwas Salz durch.

Den Knoblauch habe ich in grobe Stückchen geschnitten. Weil ich sehr gerne, sehr viel davon esse. Ihr solltet auf jeden Fall schauen, ob euch nicht ein ganzer asiatischer Knoblauch zu viel ist. Ihr könnt ja auch 1 oder 2 Knoblauchzehen vom "normalen Knoblauch" nehmen. Ich bin da eher schmerzfrei! :) Mit dem Salz solltet ihr auch schauen, wie viel ihr mögt. Der Parmesan bringt ja schon einen salzigen Geschmack mit sich, so solltet ihr schauen, dass ihr nicht zu viel nehmt. Den Parmesan habe ich übrigens in groben Stücken gelassen. Das Gerät schafft es alles schön klein zu machen. So habt ihr im Nachhinein eine wunderbare, homogene Masse und euer Pesto ist fertig.


























Sobald eure Spaghetti al dente sind gehts los. Ihr nehmt euch eine große Schüssel, gebt das Pesto (nicht alles) und etwas vom kochenen Spaghettiwasser (ca. 5 EL) dazu und dann die fertigen Spaghetti. Jetzt solltet ihr alles miteinander vermengen und auf Tellern verteilen. Ich habe noch etwas geriebenen Parmesan, Avocado, Paprika und geschnittenen Basilikum darüber gegeben. Oben drauf habe ich noch einen kleinen Klecks vom übrigen Pesto gegeben!

So, das wars schon! Es ist ein wirklich wunderbares, schnelles und einfaches Gericht, was einfach so lecker ist und man einfach öfters zubereiten sollte. 

Mögt ihr Pesto genau so gerne wie ich?

Hach hach...

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


 *Dieser Post ist unentgeltlich und mit freundlicher Produktunterstützung von Philips entstanden. Dieser Beitrag ist ehrlich gemeint und beinhaltet meine eigene Meinung! (so wie jeder andere Post auch!)