Montag, 19. Dezember 2016

Pistazien-Butterplätzchen mit weißer Schokolade, oder auch kleine Rentiere die aussehen wie fliegende Nilpferde oder Wildschweine


























Die Tage bis Weihnachten werden immer kürzer und die Zeit immer knapper zum Plätzchen backen. Schon seit längerer Zeit habe ich vor Kekse mit Pistazien zu zaubern, weil ich Pistazien einfach toll finde. In der Kombination mit weißer Schokolade total perfekt.

Für mich ist es gleichzeitig ein perfekter Abschluss dieses Jahr, mit diesem leckeren und feinen Rezept zu beenden und mich gleichzeitig bei euch zu bedanken. Vielen Dank für eure Treue. Es ist so toll von euch so viele Nachrichten zu erhalten und Feedbacks zu bekommen. Im kommenden März blogge ich schon das 5. Jahr und es ist so wunderbar, wie ihr mich dabei begleitet.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und hoffe dass ich euch mit vielen neuen Rezepten erfreuen kann!

-IHR SEID DIE BESTEN!-

Dieses Jahr werde ich keinen Post mehr neu hochladen, auch nicht an Silvester. Ich habe nämlich noch zwischen den Tagen Geburtstag und werde ab Ende dieser Woche nur noch an meinen Freund und meine Familie denken und meinen Urlaub, Urlaub sein lassen! :)

So, jetzt geht es zum Rezept. Den Mini-Elch-Ausstecher habe ich von meiner Mutter kürzlich geschenkt bekommen und deshalb wollte ich ihn unbedingt nehmen. Er ist so putzig und sieht etwas aus wie ein kleines Nilpferd oder Wildschwein mit Flügeln! :) Ich muss so lachen, die sind so witzig.




Zutaten
200g Butter, Zimmertemperatur
125g Zucker
1 Prise Salz
Vanilleessenz
1 Ei
270g Mehl
40g Speisestärke

120g Pistazienkerne **zB. von Seeberger
200g weiße Kuvertüre
5g Palmin



























Die Pistazienkerne grob mahlen, 90g davon zum Teig geben, die restlichen 30g zur Seite stellen.

Die Zutaten alle miteinander zu einem Teig verkneten. Ich mache das mit meiner Küchenmaschine und dem Knethakenaufsatz. Der Teig sollte jetzt ein paar Stunden kalt stehen. Meistens bereite ich ihn einen Tag vor dem Backen zu und lager ihn im Kühlschrank. Der Teig ist sogar mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Nun rollt ihr den Teig aus und stecht Kekse aus. Ihr könnt natürlich den Ausstecher verwenden, der euch gefällt. :) Die ausgestochenen Kekse, legt ihr nun nebeneinander auf ein Blech. Sie gehen nicht sehr weit auf, deshalb braucht ihr nicht so einen riesigen Abstand zwischem den Keksen zu lassen. 

Hier sind noch ein paar Tipps für den Butterteig (Mürbeteig):

Ich rolle den Teig etappenweise ganz kalt aus, -dafür schneide ich immer ein Stückchen ab. Der  restliche Teig bleibt im Kühlschrank. Ich arbeite recht zügig, so kann ich garantieren, dass der Teig nach dem Backen seine Form behält und der Keks einfach besser schmeckt. Zusätzlich achte ich darauf, dass der Ofen gut vorgeheitzt ist und dass der ausgestochene Teig immer auf kalte Bleche mit Backpapier ausgelegt wird. 

Nach ca. 7 Minuten. Bitte kontrolliert die Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sind sie goldig am Rand, könnt ihr sie auf dem Blech abkühlen lassen.

Nun schmelzt ihr die Kuvertüre mit dem Palmin im Wasserbad und taucht die Kekse mit einer Seite hinein. Danach bestreut ihr sie mit den restlichen, gemahlenen Pistazien und lasst sie auf einem Backpapier abkühlen. Ist die Kuvertüre fest, könnt ihr die Kekse in einer Keksdose 4 Wochen lagern.

Mit den Resten der Kuvertüre und den Pistazien, habe ich noch salzige Ernüsse und süße Cornflakes im Gefrierbeutel zerklopft und vermischt, darauß dann kleine Schokocrossis gezaubert. Da trifft Süß auf Salzig! Knaller Kombination!



























Ich hoffe euch gefällt das Rezept genauso gut wie mir! Die Kekse gehen schnell und sind sehr einfach in der Zubereitung. Naja, und cool aussehen tun sie auch! :)

Ich wünsche euch eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Bis bald, 

Froilein Pink



 **Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Zitronen-Joghurt Kuchen mit Pistazien im Glas

Adventszeit bedeutet für mich nicht nur Kekszeit, sondern auch alles was länger haltbar ist, wie zum Beispiel Leckereien im Glas. Ihr könnt einige Rezepte darüber in meinem Rezepteordner finden. Ich backe sehr sehr gerne Kuchen im Glas, weil man ihn super toll verschenken kann. Das mache ich dann gerne in der Weihnachtszeit. Ich koche ihn nach dem Backen nämlich noch einmal ein, sodass sich die Haltbarkeit des Kuchens verlängert. Dazu aber gleich mehr. 

Zitrone und Pistazien finde ich eine super Kombination und einen guten Kontrast zum derzeitigen Wetter. Die Sonne geht jedenfalls auf, wenn ihr den Kuchen duften könnt, sobald ihr das Glas aufgeschraubt habt. Da ist es egal wie kalt es draußen ist, der Kuchen macht einen glücklich! hihih.. Das Joghurt macht den Kuchen noch einmal besonders saftig. Aber was erzähle ich hier groß rum, ich komme direkt zum Rezept. Es ist übrigens einer meiner liebsten Rezepte für Zitronenkuchen!!!


Ofen vorheizen auf 175 °C Ober-Unterhitze

Sturzgläser sauber spülen, sterilisieren, einfetten und mit Mehl bestäuben und bereit stellen. Es kommt drauf an wie groß eure Gläser sind, deshalb kann ich euch keine feste, sondern eher eine grobe Anzahl durchgeben. Manche mögen es lieber wenn der Kuchen in einem kleinen Glas gebacken wird und manche mögen es in größeren. Ich habe 200ml Gläser genommen und ca. 12 Gläser Kuchen darauß bekommen. 


























200g Butter, Zimmertemperatur
220g Zucker
Vanilleessenz
4 El Zitronensaft
5Tropfen Zitronenaroma
5 Eier trennen
250g Joghurt *z.B. von Söbbeke
350g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz
60 bis 100g Pistazienkerne *z.B. von Seeberger

Butter, Zucker, Vanilleessenz, Zitronensaft und das Aroma mit einem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach dazu geben. Salz, Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt in die Eimasse sieben. Ihr könnt übrigens jedes Joghurt nehmen welches ihr möchtet. Ich verwende gerne geschmackvolle Joghurts mit einem hohen Fettanteil. Am liebsten die von Söbbeke. Und das ist eine wirklich freiwillige Empfehlung von mir! Ich liebe Söbbeke!!! :) Nun schlagt ihr das Eiweiß steif  und hebt es unter die Masse, danach die Pistazien.

Die Pistazien habe ich vorher in einen Gefrierbeutel gegeben und mit einem Nudelholz etwas grob, kleiner geklopft. Die Empfehlung von Seeberger ist auch ganz freiwillig, aber auch diese Produkte sind wirklich total toll und hochqualitativ!

Jetzt gebt ihr den Teig in die vorbereiteten Gläser und ab damit in den Ofen für ca. 25 bis 35 Min. Schaut regelmäßig in euren Ofen, damit ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen könnt, ob die Küchlein durch gebacken sind. Bitte achtet darauf, dass ihr die Gläser nur bis etwas unter der Hälfte befüllt, sonst backt der Teig über das Glas hinaus und ihr könnt die Deckel nicht mehr drauf drehen!


Wenn die Küchlein fertig sind, schraubt ihr bitte sofort die Deckel auf die heißen Gläser. Jetzt dreht ihr den Ofen runter auf 110 °C. Die heißen Gläser stellt ihr jetzt auf ein mind. 3 cm tiefes Blech. Sie dürfen sich nicht berühren. Schiebt jetzt das Blech mit den Küchlein in den Ofen und gebt mit einem Messbecher so viel Wasser in das Blech, bis es bis zum Rand des Blechs gefüllt ist. Die Küchlein sollten jetzt ca. 25 Minuten einkochen. Danach könnt ihr sie herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen . Ihr solltet nach und nach ein "Ploppen" hören! :)


Die Küchlein halten einige Monate! Bei uns allerdings nicht, weil sie meistens direkt nach dem Verschenken von den Beschenkten gegessen werden! :)

 Viel Spaß beim Nachbacken! Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!





*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Butterkringel mit Schokolade


























Wie bitte? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten? Plötzlich ist mir bewusst geworden, dass ich kaum Plätzchen gebacken habe, weil ich bisher nicht dazu kam. Dabei backe ich so gerne in der Advendszeit, ihr auch? Heute ist der Tag, wo die Wohnung das erste Mal in diesem Jahr nach Weihnachtskeksen duften wird. Ich habe mir überlegt Butterkringel zu backen. Wisst ihr warum? Sie erinnern mich an meine Großeltern, die leider nicht mehr leben. Sie hatten in der Küche oft eine Dose mit Butterkringeln und Hagelzucker stehen. Dieses Jahr wollte ich nämlich mal andere Kekse backen, so kam mir die Idee sie einfach mal auszuprobieren. Statt Hagelzucker wollte ich unbedingt Schokolade und bunte Zuckerstreusel verwenden. Das Rezept ist eigentlich total einfach und auch nicht sehr zeitaufwändig, aber extrem lecker!


























Ihr braucht für ca. 35 Kringel:

250g weiche Butter
150g Zucker
Das Mark einer Vanilleschote
1 Ei
3 Eigelb
250g Weizenmehl
150g Speisestärke
1 Prise Salz

Für den Überzug:

200g weiße Schokolade oder dunkle Schokolade
5g Palmin
Zuckerstreusel

Zubehör:
*Küchenmaschine
*Einweg-Spritzbeutel
*Tülle 13mm

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Die Butter mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer mit Schneebesenaufsatz schaumig weiß schlagen. Den Zucker, die Vanille und das Salz nach und nach dazu geben. Danach das ganze Ei und dann die Eigelbe Schritt für Schritt hinterher. Wenn die Masse richtig schön schaumig ist, vermischt ihr die Stärke und das Mehl und gebt sie dazu. Ihr rührt so lange, bis der Teig gleichmäßig ist.

























Jetzt füllt ihr ihn in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle(13 mm)  und spritzt immer ca. 11 Kringel (je nach Blechgröße und Kringelgröße) auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich mag es nicht, wenn Kekse sehr groß sind, deshalb habe ich ziemlich viele Kringel aus dem Teig heraus bekommen. Die Kringel sollten jetzt ca. 10 Minuten backen. Bitte beobachtet eure Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sobald die Kringel einen goldenen Rand haben, sind sie fertig. Nun nehmt ihr sie mit einem Pfannenwender ganz vorsichtig vom Blech und lasst sie auf einem Gitter abkühlen.


























Nun schmelzt ihr die Schokolade ganz langsam in einem Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, könnt ihr die Kringel hineintauchen. Ich habe jeweils ein Stück des Randes eingetaucht, weil ich es sonst mächtig finde. Schließlich möchte ich mindestens 3 Stück aufeinmal essen können! :D hahahah..

 Na? Hab ich euch überzeugt? Lasst es mich wissen! 

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne.