Montag, 19. Dezember 2016

Pistazien-Butterplätzchen mit weißer Schokolade, oder auch kleine Rentiere die aussehen wie fliegende Nilpferde oder Wildschweine


























Die Tage bis Weihnachten werden immer kürzer und die Zeit immer knapper zum Plätzchen backen. Schon seit längerer Zeit habe ich vor Kekse mit Pistazien zu zaubern, weil ich Pistazien einfach toll finde. In der Kombination mit weißer Schokolade total perfekt.

Für mich ist es gleichzeitig ein perfekter Abschluss dieses Jahr, mit diesem leckeren und feinen Rezept zu beenden und mich gleichzeitig bei euch zu bedanken. Vielen Dank für eure Treue. Es ist so toll von euch so viele Nachrichten zu erhalten und Feedbacks zu bekommen. Im kommenden März blogge ich schon das 5. Jahr und es ist so wunderbar, wie ihr mich dabei begleitet.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und hoffe dass ich euch mit vielen neuen Rezepten erfreuen kann!

-IHR SEID DIE BESTEN!-

Dieses Jahr werde ich keinen Post mehr neu hochladen, auch nicht an Silvester. Ich habe nämlich noch zwischen den Tagen Geburtstag und werde ab Ende dieser Woche nur noch an meinen Freund und meine Familie denken und meinen Urlaub, Urlaub sein lassen! :)

So, jetzt geht es zum Rezept. Den Mini-Elch-Ausstecher habe ich von meiner Mutter kürzlich geschenkt bekommen und deshalb wollte ich ihn unbedingt nehmen. Er ist so putzig und sieht etwas aus wie ein kleines Nilpferd oder Wildschwein mit Flügeln! :) Ich muss so lachen, die sind so witzig.




Zutaten
200g Butter, Zimmertemperatur
125g Zucker
1 Prise Salz
Vanilleessenz
1 Ei
270g Mehl
40g Speisestärke

120g Pistazienkerne **zB. von Seeberger
200g weiße Kuvertüre
5g Palmin



























Die Pistazienkerne grob mahlen, 90g davon zum Teig geben, die restlichen 30g zur Seite stellen.

Die Zutaten alle miteinander zu einem Teig verkneten. Ich mache das mit meiner Küchenmaschine und dem Knethakenaufsatz. Der Teig sollte jetzt ein paar Stunden kalt stehen. Meistens bereite ich ihn einen Tag vor dem Backen zu und lager ihn im Kühlschrank. Der Teig ist sogar mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Nun rollt ihr den Teig aus und stecht Kekse aus. Ihr könnt natürlich den Ausstecher verwenden, der euch gefällt. :) Die ausgestochenen Kekse, legt ihr nun nebeneinander auf ein Blech. Sie gehen nicht sehr weit auf, deshalb braucht ihr nicht so einen riesigen Abstand zwischem den Keksen zu lassen. 

Hier sind noch ein paar Tipps für den Butterteig (Mürbeteig):

Ich rolle den Teig etappenweise ganz kalt aus, -dafür schneide ich immer ein Stückchen ab. Der  restliche Teig bleibt im Kühlschrank. Ich arbeite recht zügig, so kann ich garantieren, dass der Teig nach dem Backen seine Form behält und der Keks einfach besser schmeckt. Zusätzlich achte ich darauf, dass der Ofen gut vorgeheitzt ist und dass der ausgestochene Teig immer auf kalte Bleche mit Backpapier ausgelegt wird. 

Nach ca. 7 Minuten. Bitte kontrolliert die Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sind sie goldig am Rand, könnt ihr sie auf dem Blech abkühlen lassen.

Nun schmelzt ihr die Kuvertüre mit dem Palmin im Wasserbad und taucht die Kekse mit einer Seite hinein. Danach bestreut ihr sie mit den restlichen, gemahlenen Pistazien und lasst sie auf einem Backpapier abkühlen. Ist die Kuvertüre fest, könnt ihr die Kekse in einer Keksdose 4 Wochen lagern.

Mit den Resten der Kuvertüre und den Pistazien, habe ich noch salzige Ernüsse und süße Cornflakes im Gefrierbeutel zerklopft und vermischt, darauß dann kleine Schokocrossis gezaubert. Da trifft Süß auf Salzig! Knaller Kombination!



























Ich hoffe euch gefällt das Rezept genauso gut wie mir! Die Kekse gehen schnell und sind sehr einfach in der Zubereitung. Naja, und cool aussehen tun sie auch! :)

Ich wünsche euch eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Bis bald, 

Froilein Pink



 **Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Zitronen-Joghurt Kuchen mit Pistazien im Glas

Adventszeit bedeutet für mich nicht nur Kekszeit, sondern auch alles was länger haltbar ist, wie zum Beispiel Leckereien im Glas. Ihr könnt einige Rezepte darüber in meinem Rezepteordner finden. Ich backe sehr sehr gerne Kuchen im Glas, weil man ihn super toll verschenken kann. Das mache ich dann gerne in der Weihnachtszeit. Ich koche ihn nach dem Backen nämlich noch einmal ein, sodass sich die Haltbarkeit des Kuchens verlängert. Dazu aber gleich mehr. 

Zitrone und Pistazien finde ich eine super Kombination und einen guten Kontrast zum derzeitigen Wetter. Die Sonne geht jedenfalls auf, wenn ihr den Kuchen duften könnt, sobald ihr das Glas aufgeschraubt habt. Da ist es egal wie kalt es draußen ist, der Kuchen macht einen glücklich! hihih.. Das Joghurt macht den Kuchen noch einmal besonders saftig. Aber was erzähle ich hier groß rum, ich komme direkt zum Rezept. Es ist übrigens einer meiner liebsten Rezepte für Zitronenkuchen!!!


Ofen vorheizen auf 175 °C Ober-Unterhitze

Sturzgläser sauber spülen, sterilisieren, einfetten und mit Mehl bestäuben und bereit stellen. Es kommt drauf an wie groß eure Gläser sind, deshalb kann ich euch keine feste, sondern eher eine grobe Anzahl durchgeben. Manche mögen es lieber wenn der Kuchen in einem kleinen Glas gebacken wird und manche mögen es in größeren. Ich habe 200ml Gläser genommen und ca. 12 Gläser Kuchen darauß bekommen. 


























200g Butter, Zimmertemperatur
220g Zucker
Vanilleessenz
4 El Zitronensaft
5Tropfen Zitronenaroma
5 Eier trennen
250g Joghurt *z.B. von Söbbeke
350g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz
60 bis 100g Pistazienkerne *z.B. von Seeberger

Butter, Zucker, Vanilleessenz, Zitronensaft und das Aroma mit einem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach dazu geben. Salz, Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt in die Eimasse sieben. Ihr könnt übrigens jedes Joghurt nehmen welches ihr möchtet. Ich verwende gerne geschmackvolle Joghurts mit einem hohen Fettanteil. Am liebsten die von Söbbeke. Und das ist eine wirklich freiwillige Empfehlung von mir! Ich liebe Söbbeke!!! :) Nun schlagt ihr das Eiweiß steif  und hebt es unter die Masse, danach die Pistazien.

Die Pistazien habe ich vorher in einen Gefrierbeutel gegeben und mit einem Nudelholz etwas grob, kleiner geklopft. Die Empfehlung von Seeberger ist auch ganz freiwillig, aber auch diese Produkte sind wirklich total toll und hochqualitativ!

Jetzt gebt ihr den Teig in die vorbereiteten Gläser und ab damit in den Ofen für ca. 25 bis 35 Min. Schaut regelmäßig in euren Ofen, damit ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen könnt, ob die Küchlein durch gebacken sind. Bitte achtet darauf, dass ihr die Gläser nur bis etwas unter der Hälfte befüllt, sonst backt der Teig über das Glas hinaus und ihr könnt die Deckel nicht mehr drauf drehen!


Wenn die Küchlein fertig sind, schraubt ihr bitte sofort die Deckel auf die heißen Gläser. Jetzt dreht ihr den Ofen runter auf 110 °C. Die heißen Gläser stellt ihr jetzt auf ein mind. 3 cm tiefes Blech. Sie dürfen sich nicht berühren. Schiebt jetzt das Blech mit den Küchlein in den Ofen und gebt mit einem Messbecher so viel Wasser in das Blech, bis es bis zum Rand des Blechs gefüllt ist. Die Küchlein sollten jetzt ca. 25 Minuten einkochen. Danach könnt ihr sie herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen . Ihr solltet nach und nach ein "Ploppen" hören! :)


Die Küchlein halten einige Monate! Bei uns allerdings nicht, weil sie meistens direkt nach dem Verschenken von den Beschenkten gegessen werden! :)

 Viel Spaß beim Nachbacken! Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!





*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Butterkringel mit Schokolade


























Wie bitte? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten? Plötzlich ist mir bewusst geworden, dass ich kaum Plätzchen gebacken habe, weil ich bisher nicht dazu kam. Dabei backe ich so gerne in der Advendszeit, ihr auch? Heute ist der Tag, wo die Wohnung das erste Mal in diesem Jahr nach Weihnachtskeksen duften wird. Ich habe mir überlegt Butterkringel zu backen. Wisst ihr warum? Sie erinnern mich an meine Großeltern, die leider nicht mehr leben. Sie hatten in der Küche oft eine Dose mit Butterkringeln und Hagelzucker stehen. Dieses Jahr wollte ich nämlich mal andere Kekse backen, so kam mir die Idee sie einfach mal auszuprobieren. Statt Hagelzucker wollte ich unbedingt Schokolade und bunte Zuckerstreusel verwenden. Das Rezept ist eigentlich total einfach und auch nicht sehr zeitaufwändig, aber extrem lecker!


























Ihr braucht für ca. 35 Kringel:

250g weiche Butter
150g Zucker
Das Mark einer Vanilleschote
1 Ei
3 Eigelb
250g Weizenmehl
150g Speisestärke
1 Prise Salz

Für den Überzug:

200g weiße Schokolade oder dunkle Schokolade
5g Palmin
Zuckerstreusel

Zubehör:
*Küchenmaschine
*Einweg-Spritzbeutel
*Tülle 13mm

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Die Butter mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer mit Schneebesenaufsatz schaumig weiß schlagen. Den Zucker, die Vanille und das Salz nach und nach dazu geben. Danach das ganze Ei und dann die Eigelbe Schritt für Schritt hinterher. Wenn die Masse richtig schön schaumig ist, vermischt ihr die Stärke und das Mehl und gebt sie dazu. Ihr rührt so lange, bis der Teig gleichmäßig ist.

























Jetzt füllt ihr ihn in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle(13 mm)  und spritzt immer ca. 11 Kringel (je nach Blechgröße und Kringelgröße) auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich mag es nicht, wenn Kekse sehr groß sind, deshalb habe ich ziemlich viele Kringel aus dem Teig heraus bekommen. Die Kringel sollten jetzt ca. 10 Minuten backen. Bitte beobachtet eure Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sobald die Kringel einen goldenen Rand haben, sind sie fertig. Nun nehmt ihr sie mit einem Pfannenwender ganz vorsichtig vom Blech und lasst sie auf einem Gitter abkühlen.


























Nun schmelzt ihr die Schokolade ganz langsam in einem Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, könnt ihr die Kringel hineintauchen. Ich habe jeweils ein Stück des Randes eingetaucht, weil ich es sonst mächtig finde. Schließlich möchte ich mindestens 3 Stück aufeinmal essen können! :D hahahah..

 Na? Hab ich euch überzeugt? Lasst es mich wissen! 

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne.

Montag, 28. November 2016

Müsli Cookies mit Mandeln

 
























Ein ganzes Glas Müsli mit Rosinen, steht seit längerer Zeit bei mir zu Hause rum. Ich gebe zu dass ich keine Rosinen mag und Müsli an sich, esse ich eher selten, weil ich es nicht gut vertrage. Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich dann überhaupt Müsli zu Hause stehen habe. Es liegt daran, dass es von einem Übernachtungsbesuch von der Familie mal liegen gelassen wurde. Haferflocken finde ich im Übrigen toll und vorallem Haferflockenkekse esse ich gerne. Wieso dann nicht auch mit Müsli?
Meine Schwester steht total auf Müsli und ihr Geburtstag stand demnächst an. Dann back ich ihr noch ein paar Cookies, sie liebt nämich auch Cookies. Eine perfekte Kombination entstand in meinem Kopf Müsli Cookies zu backen. 

Dann stieß ich auf das Rezept vom lieben Marc, von bake to the roots
Es passte genau zu dem, was ich vor hatte. Ich halbierte sein Rezept und gab nur braunen Zucker hinein, statt braunen und weißen. Ich öffnete meine Schränke und fand noch ein Paket Mandeln. Diese wollte ich auch unbedingt dazu geben. Also begann meine Müsli-Cookie Reise.  

Ich habe aus einem halben Rezept 25 Cookies bekommen. Das liegt sicherlich daran, dass ich viele Mandeln dazu gegeben habe und meine Cookies eher klein backe! 

Für ca. 25 Cookies braucht ihr also:

115g weiche Butter
125g brauner Zucker
1Ei (L)
1 EL Vanille Extrakt
95g Mehl (Type 405)
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
225g Müsli
200g Mandeln mit Schale
 
Vorbereitung: Zuerst solltet ihr die Mandeln schälen. Dazu nehmt ihr kochendes Wasser und übergießt die Mandeln in einer Schüssel damit. Ihr solltet so lange warten, bis ihr ins Wasser greifen könnt, um euch die einzelnen Mandeln herauszunehmen, damit ihr die Schale so abschnipsen könnt. Das ist wirklich ganz einfach und geht schneller als man denkt. Die Mandeln könnt ihr dann erstmal an Seite stellen. 

Nun schlagt ihr die Butter, den Extrakt, den Zucker, das Salz mit einem Handmixer schaumig auf und gebt dann das Ei dazu. Das Mehl und das Backpulver solltet ihr jetzt vermischen und unter die Ei-Butter-Zucker Masse schlagen. Bitte nur so lang, also eher kurz, bis der Teig eine einheitliche Masse ergeben hat. Wenn an den Seiten der Schüssel noch etwas Mehl unverrührt bleibt, ist das nicht schlimm, denn jetzt unterhebt ihr das Müsli mit einem Teiglöffel. Ich habe dann auch direkt die Mandeln mit dazu gegeben. Der Teig ist richtig toll geworden und ich freute mich schon sehr auf das Ergebnis. Der Teig sollte jetzt 30 Min abgedeckt im Kühlschrank ruhen. 

Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen

Ich habe meine Hände leicht mit Wasser angefeuchtet um den Cookieteig besser auf den Blechen verteilen zu können. Auf jedes Blech habe ich 9 Cookies gelegt, indem ich sie etwas rollte und ein wenig glatt drückte. (Ich hoffe ihr könnt das gut auf dem Foto erkennen)



























Die Cookies backen ca. 12 bis 15 Minuten. Sie sollten einen goldenen Rand haben. Wenn ihr das Blech heraus nehmt, solltet ihr es ca. 5 Minuten stehen lassen, bevor ihr die Cookies mit einem Pfannenwender runter nehmt. Sie sind anfangs sehr weich und werden beim Abkühlen fester. Also bitte vorsichtig sein! Zum kompletten Auskühlen die Cookies auf ein Kuchengitter legen. 

Ich lager Cookies immer in Blechdosen und somit ging eben auch eine mit Müsli Cookies gefüllte Blechdose per Post nach Berlin zu meiner Schwester.

Sie war total begeistert, genau wie ich. Ich könnte mir durchaus vorstellen, ein Müsli ohne Rosinen zu kaufen und noch Schokolade dazu zu geben. Hmm... dann in die Cookies. Fein fein! :)


























Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne! :)


Montag, 21. November 2016

Kartoffel-Kohlrabi-Möhrengratine mit Thymian

Der Herbst ist da, die leckeren Ofengerichte kommen.. zumindest bei mir. 
Ich mag total gerne Aufläufe. Gerne auch komplett ohne Fleisch. Muss es denn immer Fleisch geben? Nein, bei mir nicht. Ich schlendere total gerne über die Märkte Düsseldorfs und habe zuletzt einen Schwung Möhren, Kartoffeln, Kräuter, Schalotten, Kohlrabi und Knoblauch gekauft. Daraus wollte ich unbedingt ein Gratine zaubern. Das tat ich dann auch...


























Ich habe dieses Rezept für 7 Personen berechnet, da ich das Gratine nur mit einem Salat serviert habe. Falls ihr zu 3. oder 4. seid, könnt ihr das Rezept halbieren. Ihr habt selbstverständlich die Möglichkeit, auch Frikadellen, Schnitzel oder anderes Fleisch dazu zu geben. Auch das Gratine könnt ihr variieren. Ihr könnt etwas mehr oder weniger Möhren oder Kohlrabi dazu nehmen. Das ist euch überlassen. Auch wenn ich Käse total gerne mag, gehört er für mich nicht auf mein Gratine. Zu viel Sahne mag ich auch nicht darin. Um alles halb so mächtig zu machen, verwende ich lieber überwiegend Milch. Als Köchin habe ich auf Wunsch des Chefs immer halb Milch, halb Sahne genommen. Das ist euch überlassen. 

















































Hier habt ihr meine liebste Version vom Gratine:

Ofen vorheizen auf 180°C Umluft

1200g geschälte Kartoffeln
1 mittelgroßer, geschälter Kohlrabi
5 geschälte Möhren
2 geschälte Schalotten
5 geschälte Zehen Knoblauch
Olivenöl
Pfeffer, Salz, Muskat
Frischer Thymian
200ml Sahne
1300ml Milch

Ich verwende für Gratine immer meine Küchenmaschine mit dem Aufsatz Schnitzelwerk-Aufsatz Edelstahl, um die Kartoffeln und das Gemüse in gleich dünne Scheiben zu schneiden. Ihr könnt aber auch die Scheibchen mit der Hand schneiden, oder auch mit der Hand reiben. Einfacher und schneller geht es mit einer Maschine. Ich setze dafür die schmalste Klinge ein und lasse die Möhren, die Schalotten, die Kartoffeln, den Knoblauch und den Kohlrabi durch in eine Große Schüssel. Nun vermische ich den frischen Thymian drunter und verteile die Masse auf 2 eingefettete Auflaufformen. 

Jetzt solltet ihr wirklich aufmerksam mitlesen. Es kommt auf euern Geschmack an, wie viele Auflaufformen ihr befüllt und wie viel ihr jeweils in die Formen gebt. Ich mache die Formen nie so extrem hoch voll, weil ich es nicht mag, wenn am Ende alles vermatscht. So entschied ich mich für 2 Formen, die ich jeweils mit einem guten Rand befüllte. 

Die Milch, die Sahne, einen guten Schluck von dem Olivenöl solltet ihr jetzt mit einem Schneebesen zusammenrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Es darf ruhig etwas würziger sein, da die Flüssigkeit in die Kartoffeln zieht und diese viel Gechmack aufnehmen. Nur bitte nicht versalzen, am Ende kann man es nicht mehr rückgängig machen! :)  

Die Milchmischung wird jetzt aufgeteilt in beide mit Kartoffeln und Gemüse vermischten Formen gegossen. Bitte achtet darauf, dass das Gemüse nicht zu extrem in der Flüssigkeit schwimmt, sonst habt ihr am Ende eine ziemlich matschige Angelegenheit. Jetzt solltet ihr den Rand der Form mit einem Zewa säubern, damit dort nichts anbrennt. :)


Nun geht das Leckerchen für ca. 50 min in den Ofen. Ich habe beide Auflaufformen aufeinmal gebacken. Jeder Ofen backt anders, deshalb solltet ihr in regelmäßigen Abständen prüfen, ob das Gratine durch ist. Erkennen könnt ihr es daran, wenn ihr mit einem Buttermesser von oben in die Kartoffelmasse stecht und die Masse weich ist. 

Ich mag die Zusammenstellung von dem Gemüse sehr gerne und hoffe euch davon überzeugen zu können, es nachzukochen!

Bei Fragen helfe ich wie immer gerne!


Dienstag, 15. November 2016

Feinster Zupfkuchen mit Heidelbeeren

Ich liebe Käsekuchen. Ihr auch? Schon viele Varianten habe ich gebacken. Ob Cheesecakes aus Frischkäse oder Käsekuchen mit Quark. Diesmal wollte ich allerdings etwas anderes ausprobieren. Ich wollte Quark und Frischkäse kombinieren. So tüftelte ich ein passendes Rezept aus und zack, hatte ich einen tollen Käsekuchen gezaubert. Um eine Veränderung einzubauen, zauberte ich einen Zupfkuchen daraus in einer meiner neuen Backformen, die ich kürzlich bei Springlane gewonnen hatte. Das hat mich wirklich gefreut. Nur welche Früchte verwende ich dazu? Entschieden habe ich mich letzendlich zu Heidelbeeren aus dem Glas. Derzeit ist keine Saison und andere Früchte wollte ich nicht verwenden. Da habt ihr natürlich freien Lauf! :)


Den Mürbeteig könnt ihr übrigens auch schon einen Tag vorher zubereiten. Er kann im Kühlschrank fein durchziehen. :)

Für den Mürbeteig:
150g Butter, kalt
1 Ei
200g Muscovado Zucker (es geht auch weißer oder brauner)
5g Backpulver
Salz
240g Mehl
45g Kakao

Für die Quarkmasse:
160g Frischkäse, Zimmertemperatur
500g Magerquark, Zimmertemperatur
Salz
4 Eier, Zimmertemperatur
210g Zucker
Vanilleessenz
45g Speisestärke
1 Glas Heidelbeeren (ca. 370ml, mit Saft)



























Für den Mürbeteig verknetet ihr alle Zutaten miteinander. Ihr könnt es die Küchenmaschine mit dem Knethaken machen lassen, oder ihr knetet den Teig mit den Händen. Er sollte nach der Fertigstellung mind. für 40 Minuten in den Kühlschrank. Wie oben bereits gesagt, könnt ihr den Teig auch einen Tag vorher zubereiten, so mache ich es jedenfalls oft...

Für die Creme bereite ich immer alles ca. 1 Stunde vorher vor, indem ich die Eier, den Quark und den Frischkäse aus dem Kühlschrank nehme und die Heidelbeeren in ein Sieb schütte. Wenn ich dann schon einmal dabei bin, nehme ich mir eine große Schüssel und gebe da dann auch schonmal den Zucker und die Prise Salz hinein. Den Teig breite ich dann in der Form aus und lasse mir aber einen Teil zurück, der dann später noch als Zupfen oben auf dem Kuchen verteilt wird. Ich habe den Rand bis etwas über die Hälfte des Formrandes gemacht. Lieber etwas höher, als dass ich am Ende zu wenig Rand hab und zu viel Quarkmasse. Den Boden piekse ich mit einer Gabel ein paar mal ein. Jetzt stelle ich die Form mit dem ausgelegten Teig in den Kühlschrank. Meine Form hat übrigens die Maße: -32cm x 24cm und 6cm tief. Ich mag es ganz gerne, wenn der Kuchen nicht ganz so hoch wird. Das Rezept passt ganz bestimmt auch in eine 28ger Springform, bis 30ger Springform.


























Wenn ich merke, dass der Quark, der Frischkäse und die Eier nicht mehr ganz so kalt sind, fange ich an. Stellt den Ofen auf Ober/Unterhitze 175 °C. Zuerst trenne ich die Eier. Den Quark und den Frischkäse und die Vanilleessenz gebe ich in die Schüssel mit dem Zucker und der Prise Salz. Jetzt rühre ich mit dem Handrührer und den Schneebesenaufsätzen. In der Küchenmaschine mache ich das nie, weil ich nicht möchte, dass der Frischkäse zu viel aufgeschlagen wird, da er sonst pampig werden kann. Also verrühre ich die Zutaten nur kurz, gebe die Eigelbe nach und nach dazu und stelle die Masse kurz bei Seite. Jetzt schlage ich die Eiweiße steif und hebe sie unter die Quarkmasse. Ich mach das nur so lange, bis ich merke dass der Eischnee einigermaßen unterhoben ist. So vermeide ich, dass zu viel Luft aus der Masse genommen wird, dabei möchte ich ja, dass alles schön locker bleibt. Nun hole ich die Form wieder aus dem Kühlschrank und gebe meine feine Quarkcreme darüber, streiche sie glatt und verteile die Heidelbeeren oben drauf. Ich habe bewusst nicht mehr Heidelbeeren genommen, weil ich nicht möchte, dass der Kuchen am Ende etwas eingematscht aussieht. Wisst ihr wie ich meine? :)

Um den guten, zurück gelegten Schoko-Mürbeteig nicht zu vergessen und auch dem "Zupfkuchen" seine Zupfen zu verleihen, nehmt ihr kleine Teile vom Teig ab und verteilt sie oben auf die verstrichene Masse, über die zu vor verteilten Heidelbeeren. Solltet ihr etwas Teig über haben, könnt ihr daraus tolle Butterkekse backen. :) 

Der Kuchen sollte nun in der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen. Aber ich bitte euch -wie immer- dass ihr bitte zwischendurch selbst überprüft, ob der Kuchen nicht schon früher fertig ist oder eben länger braucht. Wenn ihr eine Springform nutzt, könnte es durchaus sein dass der Kuchen länger braucht. Der Kuchen ist fertig, wenn ihr merkt dass in der Mitte nichts mehr "wabbelt". Mit einem deutlicheren Wort kann ich es nicht beschreiben. Ganz fest sollte er jedenfalls nicht backen, sonst wird er viel zu trocken. Wenn der Kuchen also fertig ist, lasst ihr ihn auf einem Kuchenrost abkühlen und entfernt ihn vorsichtig von der Form. 

Mir schmeckt der Küchen am nächsten Tag am besten. Deshalb backe ich meistens in den frühen Abendstunden, bzw. nach der Arbeit, sodass der Kuchen genügend Zeit hat vollständig auszukühlen. 


Viel Spaß euch beim Nachbacken. 

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!

Mittwoch, 2. November 2016

Polenta Pizza

Schon ewig habe ich keine Polenta mehr zubereitet. Habt ihr mal Polenta gegessen oder gemacht?

Ich erinnere mich nur noch ganz schwach daran, als ich sie zuletzt gemacht habe. Ich esse Maisgrieß eigentlich total gerne und deshalb war jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Experiment zu starten. Zu Hause habe ich immer eine Menge frisches Gemüse. Mein Freund ist seit 17 Jahren Vegetarier und deshalb bereite ich oft Dinge ohne Fleisch zu. Um der Polenta einen besonderen Pfiff zu geben, zauberte ich kleine, feine Pizzen daraus. Und das beste ist, es geht ganz einfach, schmeckt und sieht klasse aus! :)






























Für die Polenta:
990ml Wasser
Oregano
Salz
Pfeffer
250g Maisgrieß *z.B. von Seeberger
Olivenöl

Belag nach Belieben!


Die Polenta nach Packungsbeilage zubereiten. Stop! Auf meiner Maisgrießpakung stand dass ich 1 Liter Wasser mit 250g Maisgrieß verwenden soll. Da ich da immer etwas vorsichtiger bin, habe ich lieber etwas weniger Wasser genommen. So bin ich sicher dass die Konsistenz gut werden muss. Zumindest hoffe ich es! :) Und wie ihr seht, hat es geklappt. Ich habe den Maisgrieß übrigens im Vorhinein mit Oregano, Salz und Pfeffer gewürzt und dann ins kochende Wasser eingerührt. Ihr könnt natürlich auch andere Gewürze hineingeben, oder auch direkt eine Gemüsebrühe verwenden. Leider hatte ich keine vorrätig im Kühlschrank.



Da die Polenta relativ schnell fest wird, habe ich mir 3 Abschnitte Backpapier zurechtgelegt und 9 "Fladen" darauf gestrichen. Ganz so dick wollte ich sie nicht und schöner fand ich es auch, wenn sie nicht so groß sind. Rein theoretisch hätte ich sicherlich auch ganze Bleche damit bestreichen können, aber das Auge isst schließlich mit. Deshalb habe ich kleine Pizzen gezaubert. Wenn die Fladen nun auf dem Backpapier verteilt sind, bestreicht ihr sie mit etwas Olivenöl, stellt ihr euren Ofen auf 180°C Umluft  und schiebt sie, sobald er gut vorgeheizt ist, für ca. 10 min hinein. Hui... was ein langer Satz! :D Den Ofen solltet ihr an lassen, nachdem ihr die Fladen rausgeholt habt.


























Nun bestreicht ihr die Pizzen mit einer Tomatensauce. Ich koche mir jedes Jahr ca. 2 mal jede Menge Gläser aus frischen Tomaten ein, damit ich jederzeit ein Glas öffnen kann, wenn ich eine leckere Tomatensauce brauche. Dann belegt ihr sie, wie ihr mögt. Ich habe Paprika, Zucchini, Pilze, Tomaten und reifen Gouda drauf verteilt. Die Pizzen müssen jetzt nur noch überbacken werden. Dafür schiebt ihr sie für ca. 15 Minuten in den Ofen. Je nach dem wie ihr sie mögt dauern sie länger und sind schneller fertig. 

Während die Pizzen backen, habe ich einen Salat aus Rucola und Frühlingszwiebeln gemacht, den ich dann auf die heißen Pizzen gegeben habe, als wir sie direkt nachdem sie aus dem Ofen kamen, gegessen haben. Mit Tomaten und Avocado gekrönt, sind die Pizzen wirklich ein total toller Schmaus! Wisst ihr was auch super ist? Sie schmecken auch kalt total gut!!!!!

Wenn ihr weitere Fragen habt, bin ich da!


*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden!

Freitag, 14. Oktober 2016

Schoko-Kaffee Kuchen mit Kirschen

So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz...
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Kuchen im Land?

Ich bin wieder zurück aus meiner Pause und habe euch einen tollen und empfehlenswerten Kuchen mitgebracht. Einen Schneewittchen Kuchen. Hach.. mein Lieblingsmärchen.. Wer auf Schokolade in Kombination mit Kaffee und Kirschen steht, ist hier genau richtig! Ihr braucht ein einfaches und leckeres Rezept für euren Nachmittagstisch? Hier hier hier!!! :)



330 ml Wasser
60g Kaffeepulver **z.B. Privat Kaffee Guatemala Grande
175g Butter
190g Zucker
3 Eier
Vanilleessenz
10g Backpulver
1 Prise Salz
315g Mehl + etwas Mehl für die Kirschen
80g Backkakao
1 Glas Kirschen

-Magarine + Mehl für die Form

Für die Glasur:
2 Tafeln weiße Schokolade
1 kleines Stück Kokosfett
1 TL Backkakao


Zubehör:
*Gugelhupfform 23 cm
*Handrührer 450 Watt

*Teiglöffel
*Kuchenrost 32 cm



  























Zuerst kocht ihr aus dem Wasser und dem Kaffeepulver einen sehr starken Kaffee und lasst ihn abkühlen. Jetzt könnt ihr den Ofen auf Umluft 170°C an stellen. Die Gugelhupfform fette ich immer mit Magarine aus und bestäube sie gut mit Mehl. So kann ich sicher sein, dass am Ende der Kuchen auch gut herauskommt. Nun geht es mit dem Teig los. Grundsätzlich achte ich bei Rührteig darauf, dass die Zutaten wie Butter, Eier und Flüssigkeit, Zimmertemperatur haben. Das heißt dass ich im Vorhinein alles aus dem Kühlschrank nehme, bzw. wie den Kaffee, im Vorfeld koche und abkühlen lasse. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Kakao, Salz und Backpulver vermische ich immer als erstes und stelle sie dann in einer Schüssel auf Seite. Die Kirschen sollten jetzt in ein Sieb geschüttet werden. 

Nun geht es relativ flott:

Die Butter mit dem Zucker und der Vanilleessenz aufschlagen. Dafür nehme ich meinen Handmixer. Nun gebe ich nach und nach die Eier dazu und danach den Kaffee. Jetzt habe ich eine total flüssige Masse in die ich die Mehlmischung gebe. NUN ACHTUNG: Mehl sollte niemals zu lange unter den Teig geschlagen werden. Der Kuchen fällt am Ende zusammen und ihr habt einen Matschklumpen. Also noch einmal von vorne, die Mehlmischung gebt ihr in die Ei-Zuckermischung und bitte nur so lange schlagen, bis die Mehlmischung verteilt ist. Falls noch ein paar mehlige Stellen in der Schüssel sind, dann könnst ihr die immer noch mit einem Teiglöffel einrühren. Ich erzähle euch hier nur von meiner Erfahrung und von dem, wie meine Kuchen immer sehr locker und saftig werden. Nun hoffe ich dass man gerade bei dem Anschnittbild auch erkennt was ich damit meine! :)

Ist der Teig verrührt, geht es den Kirschen an den Kragen. Dafür nehmt ihr die abgetropften Schätze und vermischt sie ca. mit 1 EL Mehl. Warum ich das mache? Die Kirschen sinken im Teig nicht und bleiben da, wo sie hingerührt wurden. Ich glaub dass man das auch ganz gut im Anschnittfoto sehen kann. :) Die mehlierten Kirschen hebt ihr jetzt unter den wahnsinnig leckeren Schokokaffeeteig und gebt ihn dann in die Form. Ich fülle die Form NIE hoch voll und lasse immer mind. einen Abstand von 2 bis 3cm bis zum Rand. Oben bei "Zubehör" könnt ihr die Form sehen, die ich für diesen Kuchen verwendet habe. 

Der Gugelhupf backt jetzt auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten, -so lange hat er bei mir gedauert. Aber auch hier bitte ich euch wie immer darum, spätestens nach 30 Minuten in eure Öfen zu schauen um zu kontrollieren, ob euer Kuchen nicht schon fertig ist, oder doch noch länger braucht. Jeder Ofen backt anders. Ihr könnt mit der Stäbchenprobe herausfinden, ob der Kuchen durch ist. 

Wenn der Kuchen fertig ist, holt ihr ihn aus dem Ofen. Ich stürze in immer direkt auf ein Kuchengitter, indem ich  es auf den Kuchen lege und einmal mit Kuchenform umdrehe, stürze. 

Der Kuchen muss nun komplett auskühlen.










Für die Glasur macht ihr ein warmes Wasserbad. Bitte lasst das Wasser nicht wie wild kochen, sondern einfach nur sehr warm werden. Ich sag immer: "Lieber in Ruhe und mit viel Liebe, als in Hektik übers Knie gebrochen". Man schmeckt es, wenn es huddelig schnell gemacht ist, aber auch wenn man mit viel Liebe kocht und backt, schmeckt man es!!!!

Ihr gebt also die Schokolade und das Kokosfett in ein Behältnis und schmelzt das ganze, gebt es dann über den Kuchen und bestäubt es mit dem Backkakao. 


























Nun ist der Kuchen fertig und kann gegessen werden... also bei uns war er direkt weg. Na? Wer ist der schönste Kuchen im ganzen Land? :)

 
























Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne.


 **Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Tchibo.