Sonntag, 30. August 2015

Schokocookies mit Kokosblütenzucker und weißer Schokolade

Wenn man mich fragt auf was ich nicht verzichten könnte, dann würde meine Antwort "Hackfleisch, Kokosnuss und Ananas" lauten.
Um ausnahmsweise vom Thema Hackfleisch in Verbindung zu mir wegzukommen, lenke ich euch in die Richtung Kokosnuss.

Ich bin ein bekennendes Kokosopfer. Deshalb findet ihr auch auf meinem Account bei Instagram
öfters mal Bilder dazu. :) Und auch über Hack! :D

Da ich unglaublich gerne Cookies backe, wie ihr hier in meinem Rezepteordner unter der Kategorie "Cookies" sehen könnt, wollte ich jetzt unbedingt mal eine neue Rezeptur ausprobieren.


Habt ihr schon mal mit Kokosblütenzucker gearbeitet?
Man kann ihn so wie Haushaltszucker verwenden, nur dass er etwas "gesünder" ist. Er schmeckt karamellig, hat eine andere Struktur als normaler Zucker und hat viele Nährstoffe.
Ich mag ihn sehr und genau deshalb habe ich ihn für meine Schokocookies genommen.

Dazu wollte ich meinen Cookies aber noch eine Kokosnote geben und nicht einfach Kokosraspeln in den Teig geben, sondern Kokosmehl und Kokosöl.

Bei dem Teig musste ich mich wirklich arg zurück halten ihn nicht komplett roh zu essen, weil er so lecker war.

Wer also auf Kokos und auf die Volldröhnung Schokolade steht, sollte die Cookies unbedingt nachbacken!!!!

Hier zum Rezept:

Ofen vorheizen auf 190 °C Ober- Unterhitze

200g weiche Butter
50ml Kökosöl
350g Kokosblütenzucker (geht auch brauner Zucker)
2 gute Prisen Salz
2 EL Vanilleessenz (ihr könnt auch Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote nehmen)
150g Kokosmehl
100g Backkakao
150g Mehl
2 Eier
2 TL Backpulver
3 Tafeln weiße Schokolade

Die Schokolade in kleine Stücke hacken und auf Seite stellen.
2 Bleche mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten, bis auf die gehackte Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer verkneten. Dafür bitte die Knethakenaufsätze verwenden.
Sobald ihr merkt, dass die Zutaten gut miteinander vermischt sind, könnt ihr mit den Händen nachhelfen. So habe ich es jedenfalls gemacht.

Jetzt gebt ihr die gehackte weiße Schokolade dazu und knetet sie gleichmäßig in den Teig. Es liegt an euch, wie groß ihr die Cookies haben wollt. Ich habe ca. 30 Stück daraus bekommen.
Ihr formt aus dem Teig Kugeln und drückt sie leicht an, dann legt ihr sie auf das Blech mit Backpapier. Lasst bitte etwas Platz zwischen den Cookies, sie gehen etwas auf beim Backen!

Ich gebe immer 2 Bleche in den Ofen.
Nach ca. 5 Min drückt ihr die Cookies mit dem Pfannenwender etwas platt, bitte nur etwas drauf drücken und nicht zerdrücken. Dann backt ihr sie ca. 3 Min weiter. Bitte nicht zu lange backen!

Sie sind nach dem Rausholen noch sehr weich, -bitte seid nicht ungeduldig, sondern lasst ihnen ein paar Min zum Beruhigen und nehmt sie dann vom Blech und legt sie zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter.


Wenn sie komplett abgekühlt sind, legt ihr sie in eine Keksdose. Diesen Prozess finde ich bei Cookies immer besonders wichtig, da sie dadurch eine schöne Konsistenz erhalten. Ich lager sie mind. 2 Tage in einer solchen Dose, bevor ich sie verschenke oder selbst esse.
Halten tun sich die Cookies mind. 2 Wochen darin!

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!



Sonntag, 16. August 2015

Madeleines im Zimt-Zucker-Mäntelchen

Viele verbinden Zimt mit der Weihnachtszeit... hm.. wo es nach dem Backen so herrlich duftet im ganzen Haus...

Ich kann ja Zimt das ganze Jahr über essen, -schmeckt mir einfach!
Wer meine Rezepte schon mal nachgebacken hat, sieht auch öfters meine zimtigen Züge! :)

Hier nochmal kurz ein paar Rezepte mit Zimt:

Pasteis de Nata
Rüblikuchen
Apfelkuchen mit Walnüssen und Marzipan
Hefezupfbrot mit Zimt und Zucker
Bratapfelkonfitüre
Zimtsterne

Das war übrigens nur eine kleine Auswahl von meinen liebsten Rezepten die Zimt beinhalten.

Nun kommt das nächste, das ist richtig richtig lecker!

Ich habe Madeleines in einem Zimt-Zucker Mäntelchen gebacken. Das Rezept ist angelehnt an dem von Rheintopf , was ich allerdings noch etwas abgeändert habe. Übrigens hatte ich die Madeleines-Form damals auch bei ihr gewonnen. Hihihi...

Die Madeleines werden jedenfalls locker, fluffig, luftig. Sehr sehr fein!





























Ihr braucht für ca. 70 Madeleines:

Stop, bevor ich anfange das Rezept zu schreiben:
Die Madeleinesform ist recht klein, also die einzelnen Madeleines sind nicht so groß. Deshalb sind es auf der kleinen Teigmenge auch so viele geworden. Dazu kommt noch, dass ich die Form wirklich nicht so voll gemacht habe, weil sie noch gut aufgehen. Ich denke ihr solltet ausprobieren wie viele Madeleines ihr aus eurer Form bekommt. Man denkt jedenfalls nicht, dass doch so viele kleine Leckerchen dabei herauskommen!

Zutaten:

100g Zucker (ich habe selbstgemachten Vanillezucker genommen!)
2 Eier
1 Prise Salz
100g Mehl
1 TL Backpulver
100g Butter (flüssig, zB. kurz in die Mikro stellen)

Für das Mäntelchen:

5 Löffel Zucker
1 Löffel Zimt

Zu der Vanille, : -ich mag Vanille sehr gerne und verwende sie auch oft. Ihr könnt auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen, oder Vanilleessenz. So wie ihr es am liebsten habt.

Ofen vorheizen auf 190 °C Ober- Unterhitze

Die Eier mit dem Zucker, (Vanille) und dem Salz ca. 3 min mit einem Handmixer schaumig schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und in die Ei-Zucker Masse sieben, -mit einem Teiglöffel unterheben. Am Schluss die flüssige, abgekühlte Butter dazu geben und mit vermengen, bis ihr einen schönen, fluffigen Teig habt.

Die Madeleinesform mit Magarine einfetten und mit Mehl bestäuben. Jetzt die Mulden nicht ganz voll mit dem Teig füllen, sonst besteht die Gefahr, dass sie überlaufen und das wäre doch blöd, oder?

Die Form jetzt in den Ofen auf mittlerer Schiene stellen und so lange backen, bis die Madeleines eine hellgoldene Farbe haben. Das dauert ca. 7 min.

Während die Madeleines backen, könnt ihr schonmal den Zimt und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen.

Sobald die Madeleines hellgold sind, holt ihr sie raus und klopft sie aus der Form. Teilweise fallen sie auch von selbst raus. Dann wendet ihr sie heiß im Zimt-Zucker, so bleibt das Mäntelchen auch da, wo es ein soll. :)





























Ich konnte mich nicht gut beherrschen und hab in der Zeit wo ich die kleinen Leckerchen gewendet habe 4 oder 5 gegessen. Die sind halt so klein und riechen so gut. Und schwupps, im Mund.
Frisch schmecken sie wirklich total lecker, ihr könnt sie aber auch in einer Keksdose für ein paar Tage lagern, wenn sie so lange halten! :)

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!




Sonntag, 2. August 2015

Oliven Kartoffelbrot

Habt ihr einen Favoriten den ihr oft backt?
Ich schon!
Wer mich kennt und mir auf Instagram folgt, hat es sicher schon oft genug mitbekommen.

Richtig! Es ist das Kartoffelbrot in allen Varianten. Hier, hier und hier hatte ich euch bereits ein paar Ideen gezeigt. Und wo ich gerade dabei bin diesen Post zu schreiben, habe ich das dringende Bedürfnis die Posts mal zu überarbeiten. :) Die Fotos sind teilweise von meiner Anfangsbloggerzeit!

Jedenfalls backe und backe und backe ich dieses Brot immer und immer wieder. Meine Familie ist total süchtig danach und bei Freunden kommt es auch immer wieder top an.

Zuletzt habe ich es mit Oliven und schwarzem Sesam gemacht. Schaut mal:





























Hierzu benötigt ihr zum Standartrezept nur noch ein paar Zutaten.

*schwarze Oliven
*eine kleine Hand voll mit schwarzen Sesam
*versch. Gewürze

Hier nochmal zum Ablauf:
750g Kartoffeln
Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
2 El Olivenöl (Sonnenblumenöl geht auch..)
710g Mehl

- 250g schwarze Oliven ohne Stein grob gehackt,
- eine kleine Hand schwarzen Sesam
- verschiedene Gewürze (ich habe getrockneten Rosmarin, Chiliflocken und Oregano genommen)




























Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen.
In der Zwischenzeit Mehl, Gewürze, schwarzen Sesam und 2 Tl Salz mischen.
Oliven grob hacken.
Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Knethaken) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Pürree.

Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, dass sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst bringt ihr die Hefe später um!!!! ( Sie geht dann nicht mehr auf )
Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch.

Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen.
Jetzt vermischt ihr die Kartoffelmasse mit dem Hefewasser, den Oliven und dem Mehl mit einem Knethaken. (Geht auch super mit der Hand)
Der Teig ist etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse!!!

Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 35 Minuten. (Am Besten ihr legt ein Tuch über die Teigschüssel)

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig in 2 Stücke teilen.

Die Stücke werden jeweils in eine Kugel gedreht, plattgedrückt und wieder eingerollt mit dem Saum nach unten. Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier.
Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad ein.
Ihr bestreut das Backblech jetzt mit Polenta (geht auch mit Gries, oder ganz ohne alles) und wälzt die Brote ganz vorsichtig darin und dreht das Brot mit dem Saum nach oben!!!
Nun backt ihr die Beiden für ca 45 Min.

Kontrolliert nur bitte euern Ofen. Jeder backt anders und deshalb kann sich die Backzeit verlängern, bzw. verkürzen.

Die Brote sind fertig, wenn sie eine schöne Farbe haben und wenn man von unten drauf klopft sie hohl klingen. :)
Einfach auf einem Rost auskühlen lassen und genießen. Ich liebe es wenn die Scheiben nochmal in den Toaster gesteckt werden.

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich gerne