Montag, 10. Juli 2017

Pizzawaffeln mit Hefe-Grieß Teig


























Mein Schrank explodiert vor lauter Geräten. Vom Mixer über einem Minidonutmaker, bis hin zu einem Waffeleisen, was ich seltenst nutze. Für alle möglichen Leckereien, habe ich etwas parat. Das Waffeleisen habe ich jedoch am seltensten in Gebrauch. Es ist sogar ein uraltes. Eigentlich finde ich es total toll! Also muss sich was ändern und was damit machen. Süße Waffeln sind nicht so mein Ding, aber herzhafte Waffeln, finde ich hingegen großartig. So machte ich einen meiner liebsten Hefeteige und fabrizierte ein paar leckere Waffeln, die auch Herr F. total fein fand.


























Ab und zu mache ich meinen Hefeteig mit Grieß. Ich mag den Geschmack darin total gerne. Habt ihr das schon einmal ausprobiert? Ich kann es nur empfehlen! :)

Ich habe 10 Waffeln aus dem Teig bekommen. Es sind rechteckige Waffeln, die immer zu zweit ausgebacken werden. Ihr müsst schauen wie viele ihr hin bekommt. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie groß und dick ihr sie macht. Ich mache sie gerne mittelgroß und dünn! :)


























Für den Teig:
440g Weizenmehl
15g Salz
1 P. Trockenhefe
1 Prise Zucker
20ml Olivenöl
140g Maisgrieß
280ml warmes Wasser

Belag nach Belieben..
Ich habe eine Tomatensauce, Cheddar, Tomaten, Thymian und Basilikum genommen

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Knethaken zu einen geschmeidigen Teig verarbeiten. Das mache ich eigentlich immer mit meiner Küchenmaschine. Ihr könnt den Teig selbstverständlich auch mit der Hand kneten.

Der Teig sollte jetzt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dafür bestäubt ihr ihn mit etwas Mehl und bedeckt die Schüssel mit einem Küchentuch.

Nach den 30 Minuten knetet ihr den Teig einmal kurz durch und lasst ihn weitere 30 Minuten gehen.

























 

Nun fettet ihr das Waffeleisen ein und stellt es an.
Von dem Teig nehmt ihr euch nun stückchenweise etwas weg und rollt, dem Waffeleisen angepasste Rechtecke aus und legt sie in das Eisen. Nun belegt ihr das Rechteck. Ich habe es mit meiner vom Sommer eingemachten Tomatensauce bestrichen und mit Tomaten, Basilikum, Cheddar und Thymian belegt. Mhhmmm... Danach rollt ihr wieder ein Rechteck aus, -es sollte genauso groß sein wie das untere, und legt es dann über den Belag. Danach macht ihr das Waffeleisen zu und drückt es leicht an. Die Waffeln sollten so lange backen, bis sie eine goldene Farbe erhalten haben. Empfehlenswert ist es sie heiß zu essen, aber auch kalt schmecken sie prima.












































Alternativ könnt ihr den Teig auch dünn ausrollen und als Pizza belegen. Ich hatte frisches Hackfleisch im Kühlschrank und habe es mit Gewürzen und einer Schalotte angebraten und auf der ausgestrichenen Tomatensauce verteilt. Darüber habe ich Tomaten und Basilikum gegeben, Oliven und Cheddar so wie Emmentaler. Ich liebe einfach diesen Teig. Der ist so so so lecker!

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen!

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Montag, 19. Juni 2017

Pestobrot - das perfekte Grillmitbringsel



Im Sommer grille ich unheimlich gerne. Man sitzt mit der Familie oder den Freunden zusammen, hat tolle Gespräche und trinkt eisgekühlte Getränke. Der Geruch der Holzkohle weht durch den Garten und alleine das ist schon so toll... ich mag das einfach.

Es gibt ja so viele leckere Sachen, die man grillen kann. Für mich sind die Beilagen nämlich auch total wichtig. Ich liebe es ein leckeres Brot mit frischer Kräuterbutter und Salat dazu zu essen. Ein paar Rezepte findet ihr in meinem Rezepteordner

Zuletzt, als wir zum Grillen eingeladen waren, habe ich ein tolles Brot gezaubert. Ein mega leckeres Pestobrot. Das Rezept von meinem Pesto findet ihr hier.

Ihr könnt natürlich auch ein gekauftes Pesto dafür verwenden, aber ich mag es lieber frisch. Davon abgesehen ist gerade DIE Zeit von meinem allerliebsten Basilikum. 

Das Brot ist einfach so extrem lecker und garnicht schwer in der Zubereitung. Ich habe euch extra einen ausführlich bebilderten Post erstellt, damit ihr seht, wie die Form des Brotes entstanden ist.


























Ihr benötigt für ein großes Brot:
340ml lauwarme Milch
1TL Zucker
15g Butter
1 Würfel Hefe
650g Weizenmehl (550)
15g Salz
6-8 Löffel Pesto
1 Stück Fetakäse
1 Ei


Ofentemperatur: 180 bis 190 °C Ober- Unterhitze  ca. 40 bis 50 Minuten


Ich habe immer so meine eigene Art Hefeteig herzustellen. Bei den Temperaturen, macht es mir noch viel mehr Spaß, weil er richtig schön aufgeht, ohne viel Tamtam. :)

Zuerst erwärme ich die Milch nur lauwarm und gebe den Zucker, die Butter und die Hefe dazu, rühre einmal mit dem Schneebesen alles durch und lasse die Hefe arbeiten. Nach ca. 10 Minuten seht ihr einige Bläßchen aufsteigen, dann läuft alles genau richtig!

Das Mehl und das Salz wird nun in die Hefemilch gegeben und zu einem glatten Teig verarbeitet. Ich verwende dafür meine Küchenmaschine. Mit der Hand geht es natürlich auch. Der Teig sollte nun 45 Minuten gehen. Dafür deckt ihr ihn einfach mit einem frischen Küchenhandtuch ab und stellt ihn an einen warmen Ort. Bei den Temperaturen, kann er einfach so in der Küche stehen bleiben! :) 

Der Teig sollte jetzt ordentlich an Volumen zugelegt haben. Jetzt knetet ihr ihn noch einmal mit der Hand durch, rollt ihn aus und bestreicht ihn mit Pesto, - so viel, wie ihr mögt. Lasst bitte etwas Rand frei, so schlabbert beim Zurollen am Ende nicht so viel Pesto raus. Es ist natürlich euch überlassen, ob ihr selbstgemachtes Pesto nehmt oder gekauftes. Ich liebe mein eigenes und ich weiß was drin ist, -deshalb kommt nur dieses für mich in Frage! :)

Es ist euch überlassen, welchen Käse ihr nehmt. Es ginge auch Mozarella, Edammer oder ein anderer. Ich persönlich finde die Kombination mit Fetakäse am leckersten. Allerdings mag ich keinen Schafskäse, also habe ich den aus Kuhmilch genommen und auf dem Pesto zerbröselt. 

Jetzt rollt ihr den Teig einmal zu einer großen Rolle und schneidet sie längst auf, so dass 2 lange "offene" Stränge entstehen. Diese dreht, bzw. zwirbelt ihr zu einen Zopf. Es ist wirklich nicht schwer und am Ende sieht es bombig toll aus. Ich habe mir meinen gedrehten Zopf in eine Kastenform gelegt, weil ich es schöner finde, wenn das Brot "hochbackt" als dass es in die Breite backt. Das ist aber wirklich nur für die Optik und macht im Geschmack keinen Unterschied. Der gezwirbelte Zopf sollte nun noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Ihr werdet sehen, dass er wieder ein Stückchen gewachsen ist! :)

Ich habe das Ei nicht getrennt, weil ich es eine zu große Verschwendung finde, ein Eiweiß wegzugießen, auch weil ich weiß, dass ich es einzeln nicht brauchen kann. Also habe ich ein ganzes Ei verquirlt und mein aufgegangenes Brot damit bestrichen.

Während er geht, stellt ihr euern Ofen ein. Ich habe mein Brot auf 180 Grad Ober- Unterhitze für ca. 45 Minuten gebacken. Wie immer empfehle ich euch bitte selbst auf euern Ofen zu achten, da jeder doch anders backt.

Wie oben erwähnt habe ich mit einigen Bildern versucht, die Zubereitung zu beschreiben und hoffe dass es euch gefällt. Das Brot ist wirklich so lecker und ist auf jeder Grillparty der Star!






































Und? was meint ihr? Habt ihr nicht auch richtig Lust auf Pestobrot bekommen? :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!



Dienstag, 6. Juni 2017

Schoko-Nusskuchen mit Zucchini (fruktosearm)


























Halli-hallo!

Nach ein paar Wochen Lernerei, habe ich meine Prüfungen zwar noch nicht durch, aber zumindest den größten Teil hinter mich gebracht. Es kribbelt mir schon so lange in den Fingern, euch einen extrem leckeren Kuchen vorzustellen.

Sonja von the whitest cake alive ist seit Beginn meines Blogs, vor über 5 Jahren, meine Freundin. Wir haben uns über das Bloggen kennengelernt. Wir haben nicht nur den gleichen Namen, sondern auch extrem viele gemeinsame Interessen und Charaktereigenschaften. Normalerweise sagt man ja immer, dass man sich mit einem nicht so gut versteht, der einem so verflucht ähnlich ist wie man selbst, aber in unserem Fall ist es wie Arsch auf Eimer. :)


























Seit ich Sonja kenne, befasse ich mich ab und zu mal mit dem Thema Fruktoseintoleranz, weil sie leider unter dieser Unverträglichkeit leidet. Ich selbst habe leider auch so einige Klopper, die mein Leben begleiten. Laktoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Histaminintoleranz, Haselnussallergie (angeblich, davon merke ich nur nichts), jede Menge Pollen, Gräser, Hausstaub und Hunde- Katzenhaar. Oh man, wenn ich das selbst so lese, wird mir schlecht. Allerdings bin ich stolz darauf, wie gut ich das alles im Griff habe. Ich kann zwar nicht immer so frei essen wie andere, die sich mal im Fußballstadion ne Stadionwurst reinpfeifen, aber wenn man schon so lange damit lebt, weiß man einfach was geht und was nicht. Oh man, jetzt träume ich von der Stadionwurst. Mhhmm... Krakauer! 

So auch bei Sonja. Fast in jedem Lebensmittel findet man Fruktose. Nun war es mir aber besonders wichtig darauf zu achten, was sie essen kann, denn sie wollte mich in Düsseldorf besuchen kommen. Durch viel Lesen und über Gespräche mit ihr, wusste ich, dass sie Zucchini und einige Nüsse gut verträgt. Allerdings brauchte ich eine Alternative zum Haushaltszucker. Traubenzucker oder Getreidezucker kam in dem Fall für sie in Frage. Über Traubenzucker hatte ich schon im Vorfeld gelesen, dass er schnell beim Backen im Teig verbrennt. Also wusste ich, dass ich aufpassen und auf die Temperatur und den Backvorgang achten muss.

Das Kuchenrezept habe ich also ganz speziell für Sonja ausgearbeitet, weil ich alles reinpacken wollte was sie verträgt und auch mag. 

Insgesamt war es eine neue Erfahrung mit Traubenzucker zu backen, weil der Teig Anfangs eine andere Konsistenz hatte, aber es machte für mich persönlich geschmacklich kaum bis keinen Unterschied zum Haushaltszucker.






Ihr benötigt:
330g Traubenzucker
150g Butter, Zimmertemperatur
3 Eier, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
1 Msp. Zimt
210 ml Milch
210g Zucchini
150g Walnüsse

125g Haselnüsse

60g Back-Kakao
90g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Zum Bestreuen:
Back-Kakao

Springform: 22cm (geht natürlich auch mit anderen Größen. Dann bitte andere Backzeit beachten!

Ofen vorheizen auf 170 °C Ober- Unterhitze

-Zucchini fein! raspeln
-Walnüsse und Haselnüsse grob mahlen
-Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz vermischen

Zuerst die Butter mit dem Traubenzucker aufschlagen. Dafür nutze ich meinen Handmixer. Ihr könnt natürlich auch die Küchenmaschine nutzen. Für einen Rührteig verwende ich eigentlich immer den Handmixer. Ihr werdet sehen, dass sich der Traubenzucker anders verhält als Haushaltszucker, aber das ist völlig egal, denn der Kuchen wird ein Träumchen. Nun gebt ihr nach und nach die Eier hinzu, dann die Milch und nun das Mehlgemisch. Bitte mixt es nur ganz kurz unter, bis das Gemisch gerade so im Teig verteilt ist. Den Rest unterhebt ihr mit einem Teiglöffel. Die geraspelten Zucchini machen den Teig nochmal richtig saftig. Diese unterhebt ihr als nächstes und am Schluss die grob gemahlenen Nüsse. Schon seht ihr einen luftig, lockeren Teig, der richtig toll nach Schoko und Nuss duftet. 

Ich habe den Teig in eine 22cm Springform gegeben. Dadurch dass er sehr saftig ist, wenn er fertig ist, würde ich ihn nicht in einer Gugelhupfform backen. Die Springform habe ich mit Magarine ausgefettet und mit Mehl bestäubt. 

Da Traubenzucker schneller verbrennt, zumindest habe ich es so gelesen, habe ich ihn auf 170 Grad gebacken. Er stand immer unter vollster Beobachtung. Das ist mir persönlich immer ganz wichtig, gerade bei Sachen, die ich vorher noch nicht ausprobiert habe. So dauerte der Kuchen ca. 1 Stunde und 20 Minuten bis er fertig war. Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, seht ihr dass er fertig ist. Wichtig dabei ist, dass ihr dabei die Mitte fokussiert, da diese am längsten dauert bis sie gar ist. 

Ich habe den Kuchen nach dem Backen aus der Form genommen, den Boden gelöst und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Oben drüber habe ich etwas Back-Kakao gesiebt, weil ich den herben Geschmack sehr gerne mag. 

Der Kuchen hält sich mehrere Tage frisch und saftig. Ich habe in meiner Glaskuchenplatte mit Glashaube aufbewahrt. 

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!


Dienstag, 4. April 2017

Mediterraner Hackbraten


Vorerst kommt hier mein letzter Post, da ich eine Blogpause einlegen werde. Ich stehe kurz vor meinen Prüfungen im Mai/Juni/Juli und diese haben Vorrang. Ich möchte nur, dass sich keiner fragt wo ich bin. Jetzt wisst ihr Bescheid! :)

Jetzt zum Hackfleischteil!

Tja, da sind wir nun. Angekommen im Hackhimmel und mit vielen tollen anderen Hack-Lieblingsrezepten. 
Ok, ich fange noch einmal von vorne an. Es fing alles unter einem Post auf Facebook an. Mit einigen Bloggern diskutierten wir über Hack und das ist nicht das erste Mal. Diesmal ging jedoch die Diskussion so weit, dass wir uns dazu entschlossen haben, eine ganze Veranstaltung mit ganz vielen Bloggern daraus zu machen.

Nachdem wir sehr viel gelacht- und uns ausgetauscht haben, stand das Motto fest:

"All you need is Hack"

Einer meiner liebsten Rezepte ist der klassische Hackbraten. Diesmal wollte ich aber einen pfiffigeren zaubern und entschied mich dazu ihn mit viel Gemüse und Petersilie zu vermengen. So entstand dann mein mediterraner Hackbraten, der wirklich nicht schwer in der Zubereitung ist und auch keinen großen Aufwand bedarf.



Hinweis:
Ihr könnt den Braten nach Lust und Laune zubereiten. Wenn ihr kein Gemüse darin mögt, könnt ihr es auch weg lassen oder austauschen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten! :) So auch bei den Gewürzen. Mir ist es immer wichtig, dass sie zu den Inhalten des Zubereiteten passen, -also kann man da dann auch wiederrum variieren. 

Für 4 Personen braucht ihr:

750g Hackfleisch halb/halb
5 Eier
1 altes Brötchen
40g Senf
30g Tomatenmark
1 Zwiebel
1 Hand voll Oliven
1 große Möhre
1 Paprikaschote
1 Bund Petersilie

Etwas Fett zum Braten und Einstreichen der Form

Gewürze:
Pfeffer, Chili, Salz, Paprika, Prise Zimt, Oregano   (das könnt ihr selbstverständlich selbst variieren)


Vorbereitung:

Einer der Dinge, die für mich beim Hackbraten, oder auch Frikadellen das A und O sind: ZWIEBELN NICHT ROH IN DIE HACKMASSE GEBEN! :) So beginne ich auch meine Zubereitung. Als allererstes die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Fett glasig dünsten. -abkühlen lassen. Da ich weiteres Gemüse in meinem Braten habe, habe ich auch direkt die Möhren in feine Würfel geschnitten und mit angedünstet, damit sie, wenn der Braten fertig ist, nicht hart bleiben. Paprika und Oliven, habe ich nicht gedünstet, die garen so ganz gut im Braten. Parallel solltet ihr 4 Eier hart kochen, abschrecken und zur Seite stellen und ein Brötchen in Wasser einweichen. (man kann auch Milch nehmen)

-Paprika und Oliven klein schneiden, gekochte Eier pellen
-Petersilie hacken

Hauptteil:

Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft


Das Hack zusammen mit den abgekühlen Zwiebel- und Möhrenwürfeln, geschnittenen Paprika und Oliven, gehackter Petersilie, Gewürzen, einem rohen Ei, vermengen. Das Brötchen gut ausdrücken und mit dem Senf und dem Tomatenmark dazu geben. Alles zu einer geschmeidigen Masse verkneten und zu einem Braten formen. Nun drückt ihr in der Mitte eine Mulde längst entlang (Siehe Foto) und legt 4 Eier hinein. Jetzt formt ihr den Braten wieder zu, so dass er gut verschlossen ist.


Ich fette die Auflaufform immer mit Olivenöl und lege dann den verschlossenen Braten hinein. Er dauert ca. 40 bis 50 Minuten. Bitte kontrolliert euern Ofen regelmäßig, da jeder anders backt.

Mhmm.... der Braten schmeckt heiß und kalt! Hach hach... Träumchen.

Übrigens könnt ihr auf den folgenden Blogs noch mehr tolle Hackgerichte zur Akton "All you need is Hack" finden:

BackIna
happy plate
Bake to the roots
Gernekochen
Experimente aus meiner Küche
Greys kitchen
Danielas Foodblog
Kleiner Kuriositätenladen
Cuisine Violette
Schnins Kitchen
USA kulinarisch
Raspberrysue
Jankes Soulfood
Paprika meets Kardamom
Cookie und Co
S-Küche
Pottgewächs
The Apricote Lady
Küchenliebelei
Was du nicht kennst
kleines Kulinarium
Münchner Küche
Ofengeflüster
Karambaskarinas Welt
Irre Kochen
Cakes, Cookies and more
Dynamite Cakes
Haut Gout
moeys kitchen
Stylisch Living
Geschmeidige Köstlichkeiten
LanisLeckerEcke
lecker macht laune
Allerbester Kram
Amor&Kartoffelsack



Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!

Montag, 27. Februar 2017

Laugengebäck 2.0



Nachdem ich meine alten Blogposts mal so durchgeschaut hatte, musste ich doch sehr lachen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Oreo-Cheesecake oder die Zucchinis schöner finde, was sagt ihr? 

Nein, mal ganz im Ernst, ich musste lachen und gleichzeitig dachte ich, dass ich es toll finde, was mein Blog nach 5 Jahren für eine Geschichte erzählt. Anhand der Bilder kann ich eine Entwicklung feststellen und das macht mich schon stolz. Meine Einstellung zum Bloggen bleibt nach wie vor gleich: Nach wie vor poste ich etwas, wenn ich Zeit und Lust habe. Ich setze mich nicht unter Druck und mache dann etwas, wenn mir danach ist.  



Nachdem ich mich mal durch meine alten Rezepte gewuselt habe, dachte ich mir schon mehrmals, alles mal etwas aufzufrischen. So stieß ich auf das Rezept vom Laugengebäck und erinnerte mich gerne daran zurück, als ich es relativ häufig gebacken hatte. Es geriet über die Jahre völlig in Vergessenheit, dabei ist es so einfach und so lecker!


























Also nahm ich meine Küchenmaschine aus dem Schrank, kaufte Natron und Hefe, den Rest hatte ich zu Hause und legte los.

Für ca. 8 Brötchen braucht ihr:

500g Mehl (ich nehme dafür gerne Typ 550, geht aber auch 405er)
1 Würfel Hefe
50g flüssige Butter
250ml lauwarme Milch
1 Prise Zucker
1,5 TL Salz
50g Natron
1300ml Wasser

Zum Bestreuen wahlweise:
- grobes Salz
- Sesam
- Mohn
- es gibt vielfältige Möglichkeiten

Und jetzt geht es ganz flott, versprochen!

Zuerst rührt ihr die Butter mit der lauwarmen Milch in einer großen Schüssel zusammen, gebt den Zucker dazu und bröselt die Hefe hinein. Ich nehme dafür immer direkt meine Schüssel von der Küchenmaschine, rühre aber zuerst mit dem Schneebesen per Hand, die oben genannten Dinge.

Jetzt lasse ich die Flüssigkeit ca. 10 Minuten stehen. Ihr werdet schnell erkennen, dass die Hefe ordentlich arbeitet. Es fängt nämlich an zu blubbern. Oben seht ihr dann schon einige kleine Blasen. Genau so soll das auch sein! :)

Nun kommt der Knethaken zum Einsatz. Ihr könnt natürlich auch mit der Hand kneten, oder mit dem Handmixer und den beiden Knethaken. Das Mehl gebt ihr in die Milch-Hefemischung und knetet einen wunderbaren, geschmeidigen Teig daraus. Ihr braucht wirklich keine weitere Flüssigkeit oder weiteres Mehl dazu geben. So wie die Angaben sind, ist es genau richtig! :)


























Der Teig sollte jetzt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Wundert euch nicht, er wird doppelt so groß! :) Kurz vor dem Ende der Ruhezeit, gebt ihr das Natron in 1300ml Wasser und kocht es auf. Ich nehme dafür einen etwas breiteren Topf, so habe ich die Möglichkeit mind. 3 oder 4 Brötchen auf einmal in
die Lauge zu geben.

Ihr nehmt also den Teig, formt daraus Brötchen, Zöpfe, Baguettes.... wie ihr mögt, und gebt immer ca. 3 bis 4 Teiglinge in die kochene Lauge. Nach ca.20 Sekunden dreht ihr das Gebäck einmal um und lasst es wieder 20 Sekunden darin, danach nehmt ihr es mit einer Schaumkelle raus und gebt es auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich habe kleine Schlitze mit einem scharfen Messer oben rein geschnitten und sie direkt mit Salz, Sesam und Mohn bestreut. Ihr könnt auch Käse oder andere Dinge dafür nehmen.


























Die Teiglinge brauchen jetzt noch einmal eine Ruhezeit. Ich lasse sie noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Meine Hefeteige lasse ich meistens abgedeckt einfach in der Küche stehen. Manche Leute machen ja extra den Ofen auf ganz kleiner Temperatur an. Das halte ich in diesem Zusammenhang für nicht nötig. Zumal der Hefe auch nicht mit zu hoher Temperatur geholfen ist.

Während das Gebäck also das letzte Mal ruht, stelle ich kurz vor Ende der Zeit den Ofen auf 180 °Grad Umluft ein. Nach Ende der Ruhezeit/Gehzeit, schiebe ich das Gebäck für ca. 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Jeder Ofen backt anders, also kontrolliert bitte regelmäßig, ob es goldbraun ist. Wenn ihr von unten auf das Brötchen kopft und es hohl klingt, ist es fertig. Es ist wirklich alles einfacher als es klingt.

Absolut lecker, einfach und schnell gemacht! Ich kann euch das Rezept nur ans Herz legen! <3

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Dienstag, 21. Februar 2017

Kerniges Dinkevollkorn-Möhrenbrot


Durch meinen Vorsatz mich gesünder zu ernähren, habe ich gesunde Brotrezepte gesucht. Ich bin nämlich ein richtiger Brotesser. Ich kann nicht darauf verzichten. Wie macht ihr das? Esst ihr zum Frühstück eher Müsli? Oder ein Joghurt mit Obst? Ich esse am liebsten Brot mit Wurst oder Käse. Nun habe ich ein tolles Rezept bei Cookie und Co gefunden, was mich durch die tollen Zutaten sehr angesprochen hat. Ich habe mich aber dazu entschieden, einige Zutaten minimal abzuändern und von der Zubereitungsweise etwas anders zu gestalten. :) Nachdem ich das Brot zum ersten Mal probiert habe, war mir klar dass ich es jetzt öfters backen werde. Danke liebe Namensvetterin Sonja, für die tolle Inspiration!



Für 2 Brote

35g frische Hefe
20g Zucker
5g Olivenöl
560ml lauwarmes Wasser200g Joghurt 1,5% Fett
2 EL Apfelessig
500g Dinkelvollkornmehl
500g Weizenmehl 550
400g geschälte Möhren
40g Sesam
100g kernige Haferflocken
160g Sonnenblumenkerne
4 Tl Salz


Vorbereitung:

Die Möhren grob raspeln und zur Seite stellen.
Die Mehle mit dem Salz und den Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Sesam vermischen und zur Seite stellen.

2 Kastenformmen mit Backpapier auslegen

Ihr bröselt die Hefe in das lauwarme Wasser und gebt den Zucker und das Olivenöl dazu. Ihr verrührt alles langsam mit einem Schneebesen. So kann die Hefe schon einmal anfangen zu arbeiten. Ich lasse die Flüssigkeit so lange stehen, bis Bläßchen aufsteigen. Das dauert ca. 8 bis 10 Minuten.

Jetzt gebt ihr zuerst die Mehl-Körnermischung dazu und dann direkt das Joghurt, und den Essig und danach die geraspelten Möhren. Ich habe den Teig mit meiner Küchenmaschine hergestellt. Dafür habe ich den Knethaken verwendet. Der Teig wird ca. 5 Minuten gut durchgeknetet, bis er eine homogene Masse geworden ist. Er klebt etwas, aber das macht überhaupt nichts.

Ich habe für meine beiden Brote meine große Kastenform 30cm verwendet und meine kleine Kastenform 20cm. Ich habe den Teig mit nassen Händen in die Formen glatt gestrichen und mit Haferflocken, Sesam und Sonnenblumenkernen bestreut. Jetzt geht der Teig für 30 Minuten an einem lauwarmen Ort. 

Nach den 30 Minuten zieht ihr mit einem scharfen Messer einen Schnitt längst durch die Teiglinge und lasst sie ca. 35 Minuten gehen. Der Teig sollte nun ein wenig aufgegangen sein. 

Ihr gebt nun Wasser in eine feuerfeste Form, ich habe dafür eine Auflaufform aus Glas verwendet und stellt sie dann auf den Boden des Ofens. Nun schiebt ihr die Brote auf einem Gitter in die mittlere Schiene des Backofens und stellt ihn dann auf 200 Grad Ober- Unterhitze. 

Nach ca. 50 bis 60 Minuten sind die Brote fertig. Ich mache dann immer den Test, in dem ich das Brot aus der Form nehme und von unten auf den Boden klopfe. Klingt es hohl, dann ist es fertig. 
Bitte schaut regelmäßig in euern Ofen, da jeder anders backt. Holt bitte das Brot sofort aus der Form und lasst es auf einem Gitter vollständig auskühlen!!! 

Jetzt könnt ihr die Brote ein paar Tage lang total saftig, lecker genießen, oder ihr friert eins direkt ein. Das mache ich öfters, so habe ich immer etwas auf Reserve! Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Möhren in den Teig geben.

Übrigens schmeckt es mir getoastet am besten!!!!

Falls ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!