Dienstag, 24. Januar 2017

Kartoffel-Dinkelbrot mit Körnerkruste


Mein liebster Brot-Dauerbrenner ist und bleibt das Kartoffelbrot. In jeglichen Varianten habe ich es bereits gebacken. In meinem Rezepteordner könnt ihr euch einmal umschauen und die feinen Kartoffelbrotrezepte durchstöbern. Um noch einmal etwas Variation in das Brot zu bringen, habe ich mit Dinkelmehl gearbeitet und feinen Körnern, die ihr euch natürlich selbst aussuchen könnt. Ich liebe es einfach und mein Besuch auch, also backe ich es relativ oft! :)

Backt ihr euer Brot auch selbst, oder geht ihr zum Bäcker? Ich versuche derzeit immer meine Brote selbst zu backen, schaffe es aber nicht immer.

Also wundert euch nicht, wenn ich zukünftig öfters mal ein Brotrezept vorstelle, da es echt einfach so lecker ist eigenes Brot zu essen, als gekauftes Brot!

Ihr braucht:                                                                         

750g Kartoffeln (geschält )
4,5 Tl Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
5 El Olivenöl
360g Weizenmehl Typ 550
350g Dinkelmehl

Körner nach euren Wünschen:

Weißer Sesam
Schwarzer Sesam
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne


Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen. In der Zwischenzeit beide Mehle und 2,5 Tl Salz mischen. Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Schneebesenaufsatz) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Püree. Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, bis sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt und kann nicht mehr aufgehen.

Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch. Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen. Jetzt gießt ihr das Hefewasser in die pürrierten Kartoffeln und gebt dann das Ganze in das Mehl und bearbeitet es mit dem Handmixer, oder direkt mit den Händen. (Aber nur bis das Mehl einigermaßen vermengt ist, dann bitte mit den Händen weiter kneten)

Der Teig ist anfangs etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse.


























Der Teig wird zu einer Kugel gedreht. Den Schüsselboden bestreu ich immer ziemlich üppig mit Mehl und lege dann die Kugel Teig drauf und bestreue diese wieder mit Mehl. So bekomme ich ihn nach dem Gehen gut aus der Schüssel und kann das Mehl direkt nutzen um eben ein hübsches Brot zu formen. Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 40 Minuten.  Bitte legt ein Tuch über die Schüssel.


























Den Teig in 2 Stücke teilen. Da meine Kastenform recht groß ist, verwende ich 3/4 des Teiges, um sie zu füllen. Ich verwende diese: *Kastenform 30cm BackFreude Classic Dafür wende ich den Teig in meinen ausgesuchten Körnern. Den Laib drücke ich ganz doll in die Körner und lege ihn dann als dicke, gleichmäßige Wurst in die Form und mache mit einem glatten Messer einen Schlitz in den Brotrücken. Den restlichen Teig verarbeite genauso, nur dass ich ihn nicht in eine Form lege, sondern auf ein Blech. 

Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier. -bitte bedeckt die Brote wieder mit einem Tuch. Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad Umluft ein und gebt die Brote ca. 10 Min nach dem Anstellen hinein. (ich heize den Ofen immer erst 10 bis 15 Min vorher vor)

Die Brote dauern ca. 35 Min. Bitte beobachtet sie aber in euerm Ofen. Jeder backt schließlich anders. Ich habe mir angewöhnt bei allem was ich backe, immer nach 20 Min in den Ofen zu schauen. Das Brot sollte golden sein und beim Draufklopfen hohl klingen, dann ist es fertig. Bitte legt die Brote direkt nach dem Backen auf ein Kuchenrost, dann können sie besser gleichmäßig abkühlen.

Das Brot schmeckt übrigens besonders gut, wenn ihr die Scheiben im Toaster golden toastet. Oh man... so so so lecker! Es hält sich sehr lange frisch. Bei uns ist es allerdings schnell gegessen! :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!





*Affiliatelink/Amazon. Mit dem Klick und Kauf über diesen Link unterstützt du automatisch meinen Blog. Dir entstehen keine Mehrkosten. Dafür danke ich dir.

Montag, 16. Januar 2017

Paprika gefüllt mit Hirse und Gemüse


Endlich, endlich startet mein Jahr 2017 und endlich gibts meinen ersten Blogpost für dieses Jahr!

Das Jahr 2016 endete mit einer heftigen Grippe und ging bis ins neue Jahr. So hatte ich weder was von Weihnachten, noch von meinem Geburtstag oder Sylvester. Das hat mich schon etwas traurig gemacht. Naja, das ist eben auch der Grund, warum ihr in der letzten Zeit nichts von mir gehört habt. Dafür bin ich jetzt wieder gesund zurück und freue mich euch mein neues Rezept zu präsentieren. 

Vor ca. 2 Jahren habe ich 16 kg abgenommen und mein Gewicht bisher ganz gut gehalten. Naja.. bis vor ein paar Wochen. Ca. 4kg habe ich wieder zugenommen und das möchte ich einfach nicht. Es lag daran, dass ich einfach nicht genug auf meine Ernährung geachtet habe. Ich brauche kein neues Jahr um mir gute Vorsätze zu machen, aber es ist dennoch an der Zeit, wieder mehr auf das was ich esse, zu achten. Wer mich kennt, weiß dass ich total auf Hackfleisch abfahre. In jeglichen Konstellationen. Burger zählen jedenfalls mit zu meiner liebsten Gerichte, auf die ich schlecht verzichten kann. Verzichten tu ich übrigens auf nichts, ich möchte einfach nur etwas bewusster essen. 

Neulich hatte ich total Lust auf gefüllte Paprika. Ganz klassisch mit Hackfleisch. Mein Freund ist aber Vegetarier und somit überlegte ich mir eine Alternative. Ich habe die Füllung mal aus Couscous mit Gemüse gemacht, das fand ich sehr lecker. Jetzt wollte ich aber was Neues ausprobieren und knöpfte mir die Hirse vor, die noch in meinem Schrank lag. Hirse mag ich sehr gerne, auch als Salat. Außerdem ist Hirse mega gesund. 

-Passend zu meinem Vorsatz-

Also legte ich los. Ich möchte vorab sagen, dass dieses Rezept sehr kalorienarm ist und sehr empfehlenswert. Es ist total lecker und lässt sich auch super vorbereiten oder einfrieren. Egal ob ihr auf eure Ernährung achtet oder nicht, hoffe ich euch nicht zu enttäuschen und davon zu überzeugen es mal nachzumachen. Die Angaben die ich mache, sind individuell abänderbar. So könnt ihr die Farben der Paprikaschoten ändern, die Gewürze oder auch die Menge.

Ich habe 8 mittelgroße Paprikaschoten mit der Hirsemasse gefüllt. 

Ihr braucht:

Für die Paprikaschoten + Füllung:
Olivenöl
8 Paprikaschoten
300g Hirse (roh) **z.B. von Seeberger
Knoblauch (ich habe 5 Zehen genommen)
1 Zucchini (ca. 210g)
2 Möhren (ca. 280g)
1 Zwiebel (ca. 100g)
1 Chilischote (nach Geschmack)
Petersilie
Basilikum
75g Fetakäse
1 Kugel Mozarella

Für die spartanische Tomatensauce: (haha..)
400ml Gemüsebrühe (falls ihr keine habt, geht auch Wasser)
2 Dosen geschälte Tomaten
100g Tomatenmark
150g Ajvar
Gewürze


Die Hirse nach Packungsanleitung kochen. Bei mir stand, dass ich auf 200g Hirse, 500ml Wasser nehmen soll, bei 300g also 750ml. Das hat nicht gereicht. Ich habe während des Kochens immer etwas mehr dazu geben müssen. Also schaut bitte immer genau, wenn ihr etwas zubereitet, damit es nicht anbrennt. Ich habe die Hirse erst als sie fertig war mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver gewürzt. Danach habe ich sie auf Seite gestellt. 

Das Gemüse waschen. Die Schale von Paprika vertrage ich nicht gut, so habe ich mir einen *Universalschäler zugelegt, auf den ich nicht mehr verzichten möchte. So ganz perfekt kommt man gerade bei Paprika nicht an die Ecken, aber den größten Teil der Schale, bekommt man damit ganz wunderbar ab. Für die Möhren verwende ich einen üblichen *Sparschäler.

Zurück zur geschälten Paprika: ihr müsst sie natürlich nicht schälen. Nun schneidet ihr den Deckel ab, löst das Kerngehäuse und oben im Deckel den Strunk. Die Möhren, Zucchini, Chilischote und Zwiebeln schneidet ihr in kleine Würfel, hackt den geschälten Knoblauch und zerkleinert den Mozarella und den Fetakäse. Die Petersilie habe ich nur grob gehackt und den Basilikum auch nur grob geschnitten.

Jetzt bratet ihr zuerst die Möhrenwürfel in Olivenöl, weil sie am längsten brauchen um gar zu werden, danach gebt ihr die Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum, Chili und Knoblauch dazu. Jetzt würzt ihr mit den Gewürzen die ihr gerne mögt. Ich bin diesmal mit dem Würzen sehr schlicht geblieben und habe auschließlich mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver und etwas Cumin und Kurkuma genommen. Ihr könnt dies selbstverständlich variieren.


Ofen vorheizen auf 180 Grad Umluft

Wenn das Gemüse glasig gedünstet ist, gebt ihr es unter die Hirse. Den Fetakäse und den Mozarella hebt ihr auch drunter. Dann schmeckt ihr die Masse noch einmal ab und füllt sie in die Paprikaschoten. Ich drück die Masse immer gut rein und forme einen kleinen Hügel oben drauf, sodass ich den Deckel der Schote darauf platzieren kann. Ihn drücke ich etwas rein, dass er gut hält. Die gefüllten Schoten stelle ich dann in eine Auflaufform eng nebeneinander, sodass sie nicht umfallen können.

Jetzt kommt die wohl spartanischste Tomatensauce von der ihr je gelesen habt, aber ich mache sie wirklich bei gefüllten Paprikaschoten immer so. Grundsätzlich koche ich Tomatensauce ganz anders, aber diese hier, muss so sein! Zumindest für meinen Freund und mich.

Ihr gebt die beiden Dosen geschälte Tomaten in eine Schüssel, mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl, Ajvar und einer Prise Zucker. Ich fülle immer etwas Wasser in die leeren Dosen, damit ich die Tomaten vollständig aus den Dosen geleert habe, bzw gebe Gemüsebrühe dazu. Ich püriere alles mit einem Stabmixer. So kommt ihr auf ca. 1,3 Liter Sauce. Die Sauce ist nicht ganz so dick, sondern eher etwas dünner. Die Paprikaschoten garen darin, deshalb gießt ihr sie mit in die Auflaufform. Die Schoten sollten mindestens bis zur Hälfte darin stehen.

Ich stelle den Ofen nicht ganz so hoch ein und gare die Schoten langsam. Dadurch dass die Sauce kalt ist, dauert der Prozess, bis das Garen anfängt, schon etwas länger. Ich lasse sie ca. 1 Stunde auf 180 Grad Umluft und stelle dann den Ofen für ca. 20 Minuten auf ca. 190 bis 200 Grad. Die Sauce blubbert am Ende richtig schön und ihr merkt dass die Paprikaschoten etwas weicher sind, aber nicht zu weich, dann sind sie genau richtig und fertig! :)

Wenn ihr es gerne noch deftiger mögt, könnt ihr das Ganze auch mit geriebenen Käse überbacken oder die Füllung mit Fleisch machen. Ihr könnt auch anderes Gemüse nehmen, statt Möhren und Zucchini. Ich mag diese Zusammenstellung einfach total gerne und freue mich, dass ich euch einer meiner liebsten vegetarischen Rezepte zeigen konnte.

Ich hoffe dass es euch gefällt! :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!



*Affiliatelink/Amazon. Mit dem Klick und Kauf über diesen Link unterstützt du automatisch meinen Blog. Dir entstehen keine Mehrkosten. Dafür danke ich dir.

 **Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Montag, 19. Dezember 2016

Pistazien-Butterplätzchen mit weißer Schokolade, oder auch kleine Rentiere die aussehen wie fliegende Nilpferde oder Wildschweine


























Die Tage bis Weihnachten werden immer kürzer und die Zeit immer knapper zum Plätzchen backen. Schon seit längerer Zeit habe ich vor Kekse mit Pistazien zu zaubern, weil ich Pistazien einfach toll finde. In der Kombination mit weißer Schokolade total perfekt.

Für mich ist es gleichzeitig ein perfekter Abschluss dieses Jahr, mit diesem leckeren und feinen Rezept zu beenden und mich gleichzeitig bei euch zu bedanken. Vielen Dank für eure Treue. Es ist so toll von euch so viele Nachrichten zu erhalten und Feedbacks zu bekommen. Im kommenden März blogge ich schon das 5. Jahr und es ist so wunderbar, wie ihr mich dabei begleitet.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und hoffe dass ich euch mit vielen neuen Rezepten erfreuen kann!

-IHR SEID DIE BESTEN!-

Dieses Jahr werde ich keinen Post mehr neu hochladen, auch nicht an Silvester. Ich habe nämlich noch zwischen den Tagen Geburtstag und werde ab Ende dieser Woche nur noch an meinen Freund und meine Familie denken und meinen Urlaub, Urlaub sein lassen! :)

So, jetzt geht es zum Rezept. Den Mini-Elch-Ausstecher habe ich von meiner Mutter kürzlich geschenkt bekommen und deshalb wollte ich ihn unbedingt nehmen. Er ist so putzig und sieht etwas aus wie ein kleines Nilpferd oder Wildschwein mit Flügeln! :) Ich muss so lachen, die sind so witzig.



Zubehör:
 
200g Butter, Zimmertemperatur
125g Zucker
1 Prise Salz
Vanilleessenz
1 Ei
270g Mehl
40g Speisestärke

120g Pistazienkerne **zB. von Seeberger
200g weiße Kuvertüre
5g Palmin



























Die Pistazienkerne grob mahlen, 90g davon zum Teig geben, die restlichen 30g zur Seite stellen.

Die Zutaten alle miteinander zu einem Teig verkneten. Ich mache das mit meiner Küchenmaschine und dem Knethakenaufsatz. Der Teig sollte jetzt ein paar Stunden kalt stehen. Meistens bereite ich ihn einen Tag vor dem Backen zu und lager ihn im Kühlschrank. Der Teig ist sogar mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Nun rollt ihr den Teig aus und stecht Kekse aus. Ihr könnt natürlich den Ausstecher verwenden, der euch gefällt. :) Die ausgestochenen Kekse, legt ihr nun nebeneinander auf ein Blech. Sie gehen nicht sehr weit auf, deshalb braucht ihr nicht so einen riesigen Abstand zwischem den Keksen zu lassen. 

Hier sind noch ein paar Tipps für den Butterteig (Mürbeteig):

Ich rolle den Teig etappenweise ganz kalt aus, -dafür schneide ich immer ein Stückchen ab. Der  restliche Teig bleibt im Kühlschrank. Ich arbeite recht zügig, so kann ich garantieren, dass der Teig nach dem Backen seine Form behält und der Keks einfach besser schmeckt. Zusätzlich achte ich darauf, dass der Ofen gut vorgeheitzt ist und dass der ausgestochene Teig immer auf kalte Bleche mit Backpapier ausgelegt wird. 

Nach ca. 7 Minuten. Bitte kontrolliert die Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sind sie goldig am Rand, könnt ihr sie auf dem Blech abkühlen lassen.

Nun schmelzt ihr die Kuvertüre mit dem Palmin im Wasserbad und taucht die Kekse mit einer Seite hinein. Danach bestreut ihr sie mit den restlichen, gemahlenen Pistazien und lasst sie auf einem Backpapier abkühlen. Ist die Kuvertüre fest, könnt ihr die Kekse in einer Keksdose 4 Wochen lagern.

Mit den Resten der Kuvertüre und den Pistazien, habe ich noch salzige Ernüsse und süße Cornflakes im Gefrierbeutel zerklopft und vermischt, darauß dann kleine Schokocrossis gezaubert. Da trifft Süß auf Salzig! Knaller Kombination!



























Ich hoffe euch gefällt das Rezept genauso gut wie mir! Die Kekse gehen schnell und sind sehr einfach in der Zubereitung. Naja, und cool aussehen tun sie auch! :)

Ich wünsche euch eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Bis bald, 

Froilein Pink


*Affiliatelink/Amazon. Mit dem Klick und Kauf über diesen Link unterstützt du automatisch meinen Blog. Dir entstehen keine Mehrkosten. Dafür danke ich dir.

 **Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Zitronen-Joghurt Kuchen mit Pistazien im Glas

Adventszeit bedeutet für mich nicht nur Kekszeit, sondern auch alles was länger haltbar ist, wie zum Beispiel Leckereien im Glas. Ihr könnt einige Rezepte darüber in meinem Rezepteordner finden. Ich backe sehr sehr gerne Kuchen im Glas, weil man ihn super toll verschenken kann. Das mache ich dann gerne in der Weihnachtszeit. Ich koche ihn nach dem Backen nämlich noch einmal ein, sodass sich die Haltbarkeit des Kuchens verlängert. Dazu aber gleich mehr. 

Zitrone und Pistazien finde ich eine super Kombination und einen guten Kontrast zum derzeitigen Wetter. Die Sonne geht jedenfalls auf, wenn ihr den Kuchen duften könnt, sobald ihr das Glas aufgeschraubt habt. Da ist es egal wie kalt es draußen ist, der Kuchen macht einen glücklich! hihih.. Das Joghurt macht den Kuchen noch einmal besonders saftig. Aber was erzähle ich hier groß rum, ich komme direkt zum Rezept. Es ist übrigens einer meiner liebsten Rezepte für Zitronenkuchen!!!


Ofen vorheizen auf 175 °C Ober-Unterhitze

Sturzgläser sauber spülen, sterilisieren, einfetten und mit Mehl bestäuben und bereit stellen. Es kommt drauf an wie groß eure Gläser sind, deshalb kann ich euch keine feste, sondern eher eine grobe Anzahl durchgeben. Manche mögen es lieber wenn der Kuchen in einem kleinen Glas gebacken wird und manche mögen es in größeren. Ich habe 200ml Gläser genommen und ca. 12 Gläser Kuchen darauß bekommen. 


























200g Butter, Zimmertemperatur
220g Zucker
Vanilleessenz
4 El Zitronensaft
5Tropfen Zitronenaroma
5 Eier trennen
250g Joghurt *z.B. von Söbbeke
350g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1 Prise Salz
60 bis 100g Pistazienkerne *z.B. von Seeberger

Butter, Zucker, Vanilleessenz, Zitronensaft und das Aroma mit einem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe nach und nach dazu geben. Salz, Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Joghurt in die Eimasse sieben. Ihr könnt übrigens jedes Joghurt nehmen welches ihr möchtet. Ich verwende gerne geschmackvolle Joghurts mit einem hohen Fettanteil. Am liebsten die von Söbbeke. Und das ist eine wirklich freiwillige Empfehlung von mir! Ich liebe Söbbeke!!! :) Nun schlagt ihr das Eiweiß steif  und hebt es unter die Masse, danach die Pistazien.

Die Pistazien habe ich vorher in einen Gefrierbeutel gegeben und mit einem Nudelholz etwas grob, kleiner geklopft. Die Empfehlung von Seeberger ist auch ganz freiwillig, aber auch diese Produkte sind wirklich total toll und hochqualitativ!

Jetzt gebt ihr den Teig in die vorbereiteten Gläser und ab damit in den Ofen für ca. 25 bis 35 Min. Schaut regelmäßig in euren Ofen, damit ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen könnt, ob die Küchlein durch gebacken sind. Bitte achtet darauf, dass ihr die Gläser nur bis etwas unter der Hälfte befüllt, sonst backt der Teig über das Glas hinaus und ihr könnt die Deckel nicht mehr drauf drehen!


Wenn die Küchlein fertig sind, schraubt ihr bitte sofort die Deckel auf die heißen Gläser. Jetzt dreht ihr den Ofen runter auf 110 °C. Die heißen Gläser stellt ihr jetzt auf ein mind. 3 cm tiefes Blech. Sie dürfen sich nicht berühren. Schiebt jetzt das Blech mit den Küchlein in den Ofen und gebt mit einem Messbecher so viel Wasser in das Blech, bis es bis zum Rand des Blechs gefüllt ist. Die Küchlein sollten jetzt ca. 25 Minuten einkochen. Danach könnt ihr sie herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen . Ihr solltet nach und nach ein "Ploppen" hören! :)


Die Küchlein halten einige Monate! Bei uns allerdings nicht, weil sie meistens direkt nach dem Verschenken von den Beschenkten gegessen werden! :)

 Viel Spaß beim Nachbacken! Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!





*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden, mit freundlicher Produktunterstützung von Seeberger.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Butterkringel mit Schokolade


























Wie bitte? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten? Plötzlich ist mir bewusst geworden, dass ich kaum Plätzchen gebacken habe, weil ich bisher nicht dazu kam. Dabei backe ich so gerne in der Advendszeit, ihr auch? Heute ist der Tag, wo die Wohnung das erste Mal in diesem Jahr nach Weihnachtskeksen duften wird. Ich habe mir überlegt Butterkringel zu backen. Wisst ihr warum? Sie erinnern mich an meine Großeltern, die leider nicht mehr leben. Sie hatten in der Küche oft eine Dose mit Butterkringeln und Hagelzucker stehen. Dieses Jahr wollte ich nämlich mal andere Kekse backen, so kam mir die Idee sie einfach mal auszuprobieren. Statt Hagelzucker wollte ich unbedingt Schokolade und bunte Zuckerstreusel verwenden. Das Rezept ist eigentlich total einfach und auch nicht sehr zeitaufwändig, aber extrem lecker!


























Ihr braucht für ca. 35 Kringel:

250g weiche Butter
150g Zucker
Das Mark einer Vanilleschote
1 Ei
3 Eigelb
250g Weizenmehl
150g Speisestärke
1 Prise Salz

Für den Überzug:

200g weiße Schokolade oder dunkle Schokolade
5g Palmin
Zuckerstreusel

Zubehör:
*Kenwood Major Premier KMM770 Küchenmaschine
*Einweg-Spritzbeutel
*KAISER Profi-Tüllensortiment 3-teilig

Ofen vorheizen auf 170 °C Umluft

Die Butter mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer mit Schneebesenaufsatz schaumig weiß schlagen. Den Zucker, die Vanille und das Salz nach und nach dazu geben. Danach das ganze Ei und dann die Eigelbe Schritt für Schritt hinterher. Wenn die Masse richtig schön schaumig ist, vermischt ihr die Stärke und das Mehl und gebt sie dazu. Ihr rührt so lange, bis der Teig gleichmäßig ist.

























Jetzt füllt ihr ihn in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle(13 mm)  und spritzt immer ca. 11 Kringel (je nach Blechgröße und Kringelgröße) auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich mag es nicht, wenn Kekse sehr groß sind, deshalb habe ich ziemlich viele Kringel aus dem Teig heraus bekommen. Die Kringel sollten jetzt ca. 10 Minuten backen. Bitte beobachtet eure Leckerchen im Ofen, da jeder Ofen anders backt. Sobald die Kringel einen goldenen Rand haben, sind sie fertig. Nun nehmt ihr sie mit einem Pfannenwender ganz vorsichtig vom Blech und lasst sie auf einem Gitter abkühlen.


























Nun schmelzt ihr die Schokolade ganz langsam in einem Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, könnt ihr die Kringel hineintauchen. Ich habe jeweils ein Stück des Randes eingetaucht, weil ich es sonst mächtig finde. Schließlich möchte ich mindestens 3 Stück aufeinmal essen können! :D hahahah..

 Na? Hab ich euch überzeugt? Lasst es mich wissen! 

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne.



*Affiliatelink/Amazon. Mit dem Klick und Kauf über diesen Link unterstützt du automatisch meinen Blog. Dir entstehen keine Mehrkosten. Dafür danke ich dir.

Montag, 28. November 2016

Müsli Cookies mit Mandeln

 
























Ein ganzes Glas Müsli mit Rosinen, steht seit längerer Zeit bei mir zu Hause rum. Ich gebe zu dass ich keine Rosinen mag und Müsli an sich, esse ich eher selten, weil ich es nicht gut vertrage. Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich dann überhaupt Müsli zu Hause stehen habe. Es liegt daran, dass es von einem Übernachtungsbesuch von der Familie mal liegen gelassen wurde. Haferflocken finde ich im Übrigen toll und vorallem Haferflockenkekse esse ich gerne. Wieso dann nicht auch mit Müsli?
Meine Schwester steht total auf Müsli und ihr Geburtstag stand demnächst an. Dann back ich ihr noch ein paar Cookies, sie liebt nämich auch Cookies. Eine perfekte Kombination entstand in meinem Kopf Müsli Cookies zu backen. 

Dann stieß ich auf das Rezept vom lieben Marc, von bake to the roots
Es passte genau zu dem, was ich vor hatte. Ich halbierte sein Rezept und gab nur braunen Zucker hinein, statt braunen und weißen. Ich öffnete meine Schränke und fand noch ein Paket Mandeln. Diese wollte ich auch unbedingt dazu geben. Also begann meine Müsli-Cookie Reise.  

Ich habe aus einem halben Rezept 25 Cookies bekommen. Das liegt sicherlich daran, dass ich viele Mandeln dazu gegeben habe und meine Cookies eher klein backe! 

Für ca. 25 Cookies braucht ihr also:

115g weiche Butter
125g brauner Zucker
1Ei (L)
1 EL Vanille Extrakt
95g Mehl (Type 405)
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
225g Müsli
200g Mandeln mit Schale
 
Vorbereitung: Zuerst solltet ihr die Mandeln schälen. Dazu nehmt ihr kochendes Wasser und übergießt die Mandeln in einer Schüssel damit. Ihr solltet so lange warten, bis ihr ins Wasser greifen könnt, um euch die einzelnen Mandeln herauszunehmen, damit ihr die Schale so abschnipsen könnt. Das ist wirklich ganz einfach und geht schneller als man denkt. Die Mandeln könnt ihr dann erstmal an Seite stellen. 

Nun schlagt ihr die Butter, den Extrakt, den Zucker, das Salz mit einem Handmixer schaumig auf und gebt dann das Ei dazu. Das Mehl und das Backpulver solltet ihr jetzt vermischen und unter die Ei-Butter-Zucker Masse schlagen. Bitte nur so lang, also eher kurz, bis der Teig eine einheitliche Masse ergeben hat. Wenn an den Seiten der Schüssel noch etwas Mehl unverrührt bleibt, ist das nicht schlimm, denn jetzt unterhebt ihr das Müsli mit einem Teiglöffel. Ich habe dann auch direkt die Mandeln mit dazu gegeben. Der Teig ist richtig toll geworden und ich freute mich schon sehr auf das Ergebnis. Der Teig sollte jetzt 30 Min abgedeckt im Kühlschrank ruhen. 

Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen

Ich habe meine Hände leicht mit Wasser angefeuchtet um den Cookieteig besser auf den Blechen verteilen zu können. Auf jedes Blech habe ich 9 Cookies gelegt, indem ich sie etwas rollte und ein wenig glatt drückte. (Ich hoffe ihr könnt das gut auf dem Foto erkennen)



























Die Cookies backen ca. 12 bis 15 Minuten. Sie sollten einen goldenen Rand haben. Wenn ihr das Blech heraus nehmt, solltet ihr es ca. 5 Minuten stehen lassen, bevor ihr die Cookies mit einem Pfannenwender runter nehmt. Sie sind anfangs sehr weich und werden beim Abkühlen fester. Also bitte vorsichtig sein! Zum kompletten Auskühlen die Cookies auf ein Kuchengitter legen. 

Ich lager Cookies immer in Blechdosen und somit ging eben auch eine mit Müsli Cookies gefüllte Blechdose per Post nach Berlin zu meiner Schwester.

Sie war total begeistert, genau wie ich. Ich könnte mir durchaus vorstellen, ein Müsli ohne Rosinen zu kaufen und noch Schokolade dazu zu geben. Hmm... dann in die Cookies. Fein fein! :)


























Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne! :)